Nachlass Baeck, Hermann / Krey, Anton (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
NL Baeck/Kray NL Baeck
Stadtarchiv Münster (Archivtektonik) >> Nichtamtliches Archivgut >> Nachlässe natürlicher Personen, Familien- und Hofarchive >> Nachnamen A - C
[1588-01-01/1827-12-31]
Laufzeit: 1588 - 1827 Umfang: 28 Verzeichnungseinheiten (0,4 lfm.) Zitierung: StdAMs, Nachlass Baeck/Krey, Nr. ... Lebensdaten: Der Nachlaß der Juristen Nikolaus Hermann Anton Baeck und Henrich Anton Krey enthält sowohl Unterlagen zur Familiengeschichte der miteinander verschwägerten Familien als auch Unterlagen ihrer beruflichen Tätigkeit als Prokuratoren am geistlichen Hofgericht. Der Prokurator des geistlichen Hofgerichts Henrich Anton Krey war verheiratet mit Maria Sybilla Baeck (1722 - 10.12.1809). Sein Schwager, der Kammerrat Dr. jur. Nikolaus Hermann Anton Baeck (1728 - 20.12.1806), war verheiratet (1769) mit Maria Anna Gertrud Constanze Vagedes († 1803). Inhalt: Rechtsstreitsachen Buchstaben A-W vertreten durch den Kammerrat Baeck und den Prokurator Krey (1588-1768); Nachlaßinventar der Witwe des Hofrats und Stadtrichters Vagedes, geborene Catharina Elisabeth Schmedding, der Mutter der Maria Anna Gertrud Baeck (1779); Nachlaßunterlagen der Eheleute Krey und des Prokurators Ferdinand Joseph Schlade, verheiratet mit Maria Elisabeth Krey (1779-1816); Nachlaßunterlagen der Eheleute Krey und des Johann Gerhard Krey (1625-1827); Briefe an die Eheleute Baeck (1679-1735); Teilung der Erbschaft Baeck (1820); Nachlaßverwaltung für den Vikar Wegmann durch den Prokurator Krey (1801-1814); Testament und Nachlaß der Maria Gertrud Baeck, geborene Vagedes (1803-1804); Testamente und Nachlaßunterlagen der Familien Baeck und Krey (1688-1813).
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ