Hermann und Jürgen von Hatzveldt, Herren zu Willenborgh, Johann von Plettenbergh zu Meirkhe und Adrian von Hatzveldt zu Wetter Gebrüder bzw. Vettern verkaufen an Anna Klockhen, Witwe des Bürgermeisters zu Soest Gotze Michels, mit Wissen ihres Sohnes Gotze Michels ihren einzigen Morgen Heuwachs gelegen im Kesebuill im Witten Winkell heben der Käuferin eigenem Heuwachs und grenzend an Dietrich Drostes Kamp zu Berwickhe und sie lassen der Käuferin diesen Morgen durch ihren Bevollmächtigten Johann Berchman, Bürger zu Soest, im Gericht zu Soest vor den 4 Bänken auf. Zeugen waren Simon Michels, Rentmeister, Thonis Margwardt, Bürger zu Soest, und Johann Deimell, Standgenossen.
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Hermann und Jürgen von Hatzveldt, Herren zu Willenborgh, Johann von Plettenbergh zu Meirkhe und Adrian von Hatzveldt zu Wetter Gebrüder bzw. Vettern verkaufen an Anna Klockhen, Witwe des Bürgermeisters zu Soest Gotze Michels, mit Wissen ihres Sohnes Gotze Michels ihren einzigen Morgen Heuwachs gelegen im Kesebuill im Witten Winkell heben der Käuferin eigenem Heuwachs und grenzend an Dietrich Drostes Kamp zu Berwickhe und sie lassen der Käuferin diesen Morgen durch ihren Bevollmächtigten Johann Berchman, Bürger zu Soest, im Gericht zu Soest vor den 4 Bänken auf. Zeugen waren Simon Michels, Rentmeister, Thonis Margwardt, Bürger zu Soest, und Johann Deimell, Standgenossen.
v. Brandis, Bestand Sw, Sw 004
v. Brandis, Bestand Sw
v. Brandis, Bestand Sw >> E - Urkunden
1593 Januar 10
Enthält: Hermann und Jürgen von Hatzveldt, Johann von Plettenberg, Georg Schungell zu Echthausen anstelle seines Schwagers Adrian von Hatzveldt, da dieser noch kein eigenes Siegel führt, und Volpert Bruerdinckh, weltlicher Richter zu Soest kündigen ihre Siegel an. Siegel hängen an. Die 4 Aussteller haben unterschrieben. Or. Pgt.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:46 MEZ