Bekräftigung eines Kaufvertrages zwischen den Eheleuten Peter und Catharina Francken und den Eheleuten Adam und Gertrud Francken durch die Linner Schöffen
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A III 25 Familienarchiv Hauss
Familienarchiv Hauss >> Sammlung Francken
16.04.1782, 20.06.1782
Enthält: Die Linner Schöffen bekräftigen einen Kontrakt, in dem am 27. März 1782 die Eheleute Peter Francken und Catharina Grund ihrem Bruder bzw. Schwager Adam Francken und seiner Ehefrau Gertrud Thielen das Francken Erb, zwischen Francken Häuschen und Strather gelegen, mit Haus, Scheuer, Stallung, Baum- und Gemüsegarten und allen von ihren Brüdern überkommenen Ländereien nebst 2 Morgen "Wahlen Land, Busch und Gemeinde" für 1700 Reichstaler, freie Kost und Logis übergeben haben. Die Übertragung wird durch ihren Mitschöffen Wilhelm Friedrich Huppertz auf Vollmacht der übertragenden Eheleute vorgenommen. Oblate des Linner Schöffenamtssiegels Nachschrift: Vor Franz Josef Stündeck, Notar, erscheinen die Eheleute David Mauritius und Lucia Langels und lassen den Kontrakt dahin abändern, daß die zwei Morgen "Wahlenland" ihrem Oheim Peter Francken weiterhin verbleiben sollen.
4 Blatt (2 Doppelbögen)
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:13 MEZ