7/12,3 [Nr. 88,2]: Bitte J. E. Hahns um Aufnahme ins akad. Bürgerrecht
Vollständigen Titel anzeigen
(Neusch. Nr. 166)
UAT 7/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) >> 9. Buchbinder (1575-1810) >> Buchbinder, Fasz. III: Nr. 83-105
1751
Enthält: Bl. 349-351v: Joh. Ehrenreich Hahn an die Universität, Tübingen 20.7.1751: Als Sohn des Vice-Pedells Joh. Georg Ehrenreich Hahn bitte er nach 6jähriger Gesellenzeit - die Buchbinderordnung vom 5.12.1737 verlangt von Meistersöhnen nur 3 Jahre - in Stuttgart, Heilbronn, Schaffhausen, Chur, Bern, Basel, Straßburg, Speyer, Frankfurt, Heidelberg um das akademische Bürgerrecht. Seit (Wilh. Christoph) Blifers abgewiesen wurde (Nr. 152 Neusch.) sind die Meister (Mart.) Fiebig und (Joh. Ad.) Gottschick ausgeschieden, der alte (Joh. Friedr.) Linsenmann arbeitet kaum noch, so dass einschließlich der Witwe des (Joh. Christian) Lehmann nur noch 8 Werkstätten bestehen. e.
Akte
UAT 7,12/3 Nr. 88,1-5: Aufnahme des Johann Ehrenreich Hahn, Sohn des Obermeisters Johann Georg Ehrenreich Hahn, als Supernumerarius unter die Meister des Buchbinderhandwerkes.
Hahn, Johann Ehrenreich d.J. (geb. um 1734)
Buchbinder, Fasz. III: Nr. 83-105
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:39 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bc Verwaltungsorgane (Universitätsverwaltung) (Tektonik)
- Bc 2 Universitätssekretariat (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur (15.-19. Jh.) (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) (Bestand)
- 9. Buchbinder (1575-1810) (Gliederung)
- Buchbinder, Fasz. III: Nr. 83-105 (Archivale)