Kameralamt Schwäbisch Gmünd (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 50
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden 1806-um 1945 >> Geschäftsbereich Finanzministerium >> Bis 1922 bestehende Kameralämter
1806-1922
Vorbemerkung: Das Kameralamt Gmünd bestand von 1806 bis 1922. In dem Bestand des Kameralamts sind jedoch auch Akten der Steuer-Einnehmerei Gmünd enthalten (ab 1803). Gemäß Verordnung über Ämter-Kombination vom 02.05.1807 (württembergisches Regierungsblatt von 1807, Seite 109) blieb Heubach mit der Kameral-Verwaltung Gmünd kombiniert. Im einzelnen traten folgende Veränderungen des Kameralamtsbezirks ein: Laut Dekret vom 07.07.1807 (Regierungsblatt von 1807, Seite 259) wurden dem Kameralamt Gmünd zur Erhebung der Einkünfte die Patrimonialämter v. Holz-Alfdorf, v. Rechberg in Hohen-Rechberg, v. Beroldingen in Horn, v. Wöllwarth in Lautern und v. Lang in Leinzell zugeteilt. Durch Verordnung vom 06.06.1819 (Regierungsblatt von 1819, Seite 211 ff) wurde dem Kameralamt Gmünd das Forstrevier Röthenbach des Forstamts Aalen zugeteilt. Gemäß Verfügung vom 15.11.1827 (Regierungsblatt von 1827, Seite 508) wurde der Weiler Holzhausen vom Kameralamt Gmünd an das Kameralamt Gaildorf abgegeben. Laut Verfügung vom 20.03.1838 betreffend Zusammenlegung der Kameralamtsbezirke mit den Oberamtsbezirken (Regierungsblatt von 1838, Seite 174 ff) hat das Kameralamt Gmünd übernommen: 1. vom Kameralamt Aalen - Parzelle Brackwang, Gemeinde Iggingen 2. vom Kameralamt Heidenheim - Parzelle Hesselschwang, Gemeinde Bartholomä abgetreten: an das Kameralamt Lorch - Parzelle Pfersbach, Waldau, Wetzgau, Wustenrieth der Gemeinde Großdeinbach. Durch Verfügung von 18.01.1870 (Regierungsblatt von 1870, Seite 140) wurde das Nebenzollamt Gmünd mit dem Kameralamt vereinigt und führte fortan die Bezeichnung Kameral- und Hauptsteueramt Gmünd. In der Rubrik "Hochbauwesen" sind auch gemeinschaftliche Akten des Bezirksbauamts und des Kameralamts Gmünd enthalten. Der Bestand umfaßt 449 Büschel = 7 lfd. Meter
Zur Retrokonversion: Bei diesem Findbuch handelt es sich um ein bisher nur in hand- oder maschinenschriftlicher Form vorliegendes Repertorium, das in ein datenbankgestütztes und damit onlinefähiges Format umgewandelt wurde. Bei dieser sogenannten Retrokonversion wurden die Struktur der Vorlage und die sprachliche Fassung der Texte grundsätzlich beibehalten (Motto: "Abschrift statt Neubearbeitung"). Dies kann zu einer gewissen Diskrepanz zwischen dem modernen äußeren Erscheinungsbild und der heute teilweise überholt wirkenden Gestaltung und Formulierung der Titelaufnahmen führen.
Nachtrag 2022: Mit Zugang 2022/094 kamen vom Finanzamt Schwäbisch Gmünd über das Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd Unterlagen ein, die den Zeitraum 1873 bis 1948 umfassen und meist in der Zeit der Kameralämter (bis 1922) beginnen und später weitergeführt wurden (Bü 450-462, Bd. 1-44). Da im neueren Bestand des Finanzamts Schwäbisch Gmünd bislang lediglich Einzelfallakten überliefert sind und die mit dem Zugang abgegebenen Unterlagen in Zeit der Kameralämter beginnen, wurde entschieden diese dem Bestand F 50 anzugliedern. Es handelt sich fast ausschließlich um Verzeichnisse zur Revision oder Änderung von Gebäudekatastern mit steuerlichen Angaben. Die neu eingekommenen Unterlagen wurden daher der Klassifikation "9. Steuerverwaltung" hinzugefügt und der Klassifikationspunkt ergänzt: "9. Steuerverwaltung, insbesondere Revisionen und Änderungen in Gebäudekatastern". Die Unterlagen waren stark verschmutzt und wurden im Zuge der Erschließung grob gereinigt. Dezember 2022 Christian Hofmann
Zur Retrokonversion: Bei diesem Findbuch handelt es sich um ein bisher nur in hand- oder maschinenschriftlicher Form vorliegendes Repertorium, das in ein datenbankgestütztes und damit onlinefähiges Format umgewandelt wurde. Bei dieser sogenannten Retrokonversion wurden die Struktur der Vorlage und die sprachliche Fassung der Texte grundsätzlich beibehalten (Motto: "Abschrift statt Neubearbeitung"). Dies kann zu einer gewissen Diskrepanz zwischen dem modernen äußeren Erscheinungsbild und der heute teilweise überholt wirkenden Gestaltung und Formulierung der Titelaufnahmen führen.
Nachtrag 2022: Mit Zugang 2022/094 kamen vom Finanzamt Schwäbisch Gmünd über das Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd Unterlagen ein, die den Zeitraum 1873 bis 1948 umfassen und meist in der Zeit der Kameralämter (bis 1922) beginnen und später weitergeführt wurden (Bü 450-462, Bd. 1-44). Da im neueren Bestand des Finanzamts Schwäbisch Gmünd bislang lediglich Einzelfallakten überliefert sind und die mit dem Zugang abgegebenen Unterlagen in Zeit der Kameralämter beginnen, wurde entschieden diese dem Bestand F 50 anzugliedern. Es handelt sich fast ausschließlich um Verzeichnisse zur Revision oder Änderung von Gebäudekatastern mit steuerlichen Angaben. Die neu eingekommenen Unterlagen wurden daher der Klassifikation "9. Steuerverwaltung" hinzugefügt und der Klassifikationspunkt ergänzt: "9. Steuerverwaltung, insbesondere Revisionen und Änderungen in Gebäudekatastern". Die Unterlagen waren stark verschmutzt und wurden im Zuge der Erschließung grob gereinigt. Dezember 2022 Christian Hofmann
449 Büschel (8,7 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:40 PM CET