Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Religionsakten (Bestand)
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Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Religionsakten
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1436-1800
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Religionsakten: Der Bestand "Ansbacher Religionsakten" wurde im Geheimen Archiv Ansbach aus Schriftstücken verschiedenster Behörden nach Pertinenzkriterien zusammengestellt und in insgesamt 52 Bände (einschließlich acht sogenannter Supplementbände) gebunden. Er enthält vor allem Archivalien aus der Reformationszeit, darunter 23 originale Briefe Luthers, in der die zentrale Rolle der Markgrafen insbesondere für die Einführung der Reformation in Franken dokumentiert ist. Das 1738 von karl Ferdinand Jung im Geheimen Archiv verfasste Repertorium verzeichnet alle 2980 Schriftstücke einzeln, wobei der Inhalt der ersten drei Bände von Karl Schornbaum während seiner Dissertation 1900 neu aufgenommen bzw. ergänzt wurde. 2014-2016 wurde das Findbuch im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Retrokonversionsprojekts von Dr. Daniel Burger, Christine Magerla und Dr. Johannes Staudenmaier in die Archivdatenbank FAUST aufgenommen. Die ursprüngliche Gliederung des Bestands zunächst nach Bänden, dann nach Faszikeln, Nummern und Unternummern wurde dabei nicht verändert. Literaturhinweis: Schornbaum, Karl: Die Stellung des Markgrafen Kasimir von Brandenburg zur reformatorischen Bewegung in den Jahren 1524-1527 auf Grund archivalischer Forschungen, Diss. phil. Erlangen, Druck Nürnberg 1900. Seyboth, Reinhard: Markgraf Georg der Fromme von Brandenburg-Ansbach und Martin Luther, in: Jahrbuch für fränkische Landesforschung 57 (1997), S. 125-144
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Religionsakten
2961
Bestand
Akten
ger
Ergänzende Hinweise: in EDV komplett erfasst; Online-Findmittel vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ
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