Nachlass Dr. h.c. Josef Thomé (Bestand)
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Bischöfliches Diözesanarchiv Aachen (Archivtektonik) >> 11 Nachlässe >> 11.04 Priester
1901 - 1999
Kurzbiographie: - 02.06.1891: geboren in Euskirchen (Erzdiözese Köln) - 1912: Abitur in Euskirchen - 1912-1916: Studium in Bonn und Köln - 10.08.1916: Priesterweihe in Köln - 06.09.1916: Kaplan in Dreiborn St. Georg - 28.02.1917: Kaplan in Krefeld St. Josef - 31.05.1919: Kaplan in Bonn Münsterpfarrei St. Martin - 11.06.1926: Kaplan in Köln St. Ursula - 07.08.1928: Kaplan in Mönchengladbach St. Mariä Himmelfahrt - 08.02.1936: inhaftiert in Düsseldorf wegen angeblicher Vorbereitung zum Hochverrat, Untersuchungshaft - 28.08.1936: Entlassung und Verwarnung - 30.11.1936: Pfarrer in Morsbach St. Balbina - 01.1937: Ablehnung der Unterrichtserlaubnis - 18.05.1971: Ehrenbürger der Stadt Würselen - 01.06.1971: Promotion zum Dr. theol. h.c. in Münster - 28.01.1972: Bundesverdienstkreuz - 01.08.1975: im Ruhestand (Würselen-Morsbach) - 10.07.1980: gestorben in Würselen-Morsbach Inhalt: v. a. - Persönliche Unterlagen - Korrespondenz - Manuskripte und Veröffentlichungen (Rheinischer Reformkreis) Literatur: - Brecher, August: Mündiges Christsein, Zwischen Gesetz und Freiheit, Pfarrer Dr. theol. h. c. Josef Thomé, Aachen 1991 (mit Verzeichnis der Schriften Thomés). - Diener Jesu Christi. Die verstorbenen Bischöfe, Priester und Diakone des Bistums Aachen 1930-2010, bearbeitet von Herbert Arens (Veröffentlichungen des Bischöflichen Diözesanarchivs Aachen Bd. 39), 2. Auflage, Aachen 2011, S. 405. - Heringer, Dominik: Kirche im Konflikt. Das Bistum Aachen als Hotspot des Rheinischen Reformkreises, Freiburg, Basel, Wien 2022 (mit weiterer Literatur) - Priesterschicksale im Dritten Reich aus dem Bistum Aachen. Zeugnis der Lebenden, hrsg. v. Heinrich Selhorst, Aachen 2. Aufl. 1972, S. 179-181.
203 Verzeichnungseinheiten
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ