Aufstellung der Aufwendungen, die der Schutzjude Philip Joseph für das Haus der Eheleute Hermann Tübben und Gertrud geb. Overbruch gemacht hat. (Um das Haus wieder abzulösen, müssen die Kinder der Eheleute Tübben die ihren Eltern von dem Juden geliehenen 550 Reichstaler und die Kosten der angefallenen Reparaturen etc. zurückerstatten). beglaubigt von Bürgermeister Kuchenbecker. dazu: 1. Die Geschwister Gertraud Halfmann und Elsken Vohwinckel (mit ihren Kidern Anna von Laar und Jenneken Schmitman) verkaufen dem Kaufmann und Schutzjuden Philip Joseph einen Teil ihres Hauses (angrenzend an das Haus der Eheleute Tübben), (15.01.1779). 2. Bauvereinbarung zwischen dem Juden Philip Mendel und dem Zimmermeister Henrich Waterkamp, in der aufgeführt wird, welche Baumaterialien und Bauleistungen von Waterkamp und welche von dem Juden selbst beigebracht werden (19.01.1779). 3. Verschiedene Quittungen über bezahltes Baumaterial. 2.
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Aufstellung der Aufwendungen, die der Schutzjude Philip Joseph für das Haus der Eheleute Hermann Tübben und Gertrud geb. Overbruch gemacht hat. (Um das Haus wieder abzulösen, müssen die Kinder der Eheleute Tübben die ihren Eltern von dem Juden geliehenen 550 Reichstaler und die Kosten der angefallenen Reparaturen etc. zurückerstatten). beglaubigt von Bürgermeister Kuchenbecker. dazu: 1. Die Geschwister Gertraud Halfmann und Elsken Vohwinckel (mit ihren Kidern Anna von Laar und Jenneken Schmitman) verkaufen dem Kaufmann und Schutzjuden Philip Joseph einen Teil ihres Hauses (angrenzend an das Haus der Eheleute Tübben), (15.01.1779). 2. Bauvereinbarung zwischen dem Juden Philip Mendel und dem Zimmermeister Henrich Waterkamp, in der aufgeführt wird, welche Baumaterialien und Bauleistungen von Waterkamp und welche von dem Juden selbst beigebracht werden (19.01.1779). 3. Verschiedene Quittungen über bezahltes Baumaterial. 2.
4 A, 109
4 A Ruhrort - Verträge
Ruhrort - Verträge
14. Juli 1797
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:31 MEZ