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Siegelführer: Philipp Wilhelm von Pfalz-Neuburg Kurfürst und Herzog Pfalz, Jülich-Berg
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Farbe: rot
Form: rund
Umschrift: S(igillum) . REV(eren)D(issimi) . D(omini) . PHILIP(pi) . GVIL(helmi) . COM(itis) . PAL(atini) . RH(eni) . DVC(is) . BAVA[R(iae) . IVL(iae)] . CL(iviae) . MONT(ium) . COM(itis) . VEL(dentiae) . SPON(hemii) . MAR(chiae) . RAV(ensburgi) . ET . MOR(siae) . DOM(ini) . IN . RAV(enstein) - Auf Schriftband über Wappen: TAN . DEM ? (vermutlich Devise)
Siegel
Ovaler Wappenschild, in die linke Seite des Siegelfeldes gerückt, umrahmt von der Kette des Ordens vom goldenen Vlies. Über dem Schilde frei schwebend der Kurhut. Ein Löwe als Schildhalter füllt die freie Fläche des Siegelfeldes aus. Wappenschild geteilt, oben und unten je dreimal gespalten mit Herzschild. 1. Wecken (Bayern), 2. Löwe (Jülich), 3. Lilienhaspel (Kleve), 4. zweigeschwänzter, gekrönter Löwe (Berg), 5. gekrönter Löwe (Veldenz), 6. in drei Reihe geschachter Balken (Mark), 7. drei Sparren (Ravensberg), 8. Balken (Moers). Herzschild: gekrönter Löwe (Pfalz) - Siegel in Holzkapsel (105 x 105 mm); Erhaltungszustand: 2 - Abgabe von Prof. Dr. Rolf Nagel, Düsseldorf (Akz. 2013/173) - Fehlt am 23.01.2023, Fran
Sonstiges: Für die Nutzung gesperrt bis 9999
Philipp Wilhelm von Pfalz-Neuburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.