Neuwied,. Die Maurer- und Zimmer=Zunft der Residenzstadt Neuwied stellt dem aus Bergen bei Frankfurt gebürtigen Johann Caspar Obermeyer, Sohn des Johann und der Anna Elisabeth Obermeyer, ein Zeugnis über das in Neuwied erlernte Maurerhandwerk aus. Er hat nach üblichem Handwerksbrauch bei seinem Lehrmeister Johann Caspar Reinhold drei Jahre gelernt und sich treu und fleißig verhalten. -Ankündigung des Zunftsiegels. - Unterschriften: Caspar Reinnolt alß Elster Zunft Meister, Christian Pfister alß Elster Zunft geschwormeister (?), Hans Georg Fuchs alß Jungst Zunftmeister, Johann Friedrich Buen (?) als Jungst geschwormeister. Ausf. Perg. S. ab. Archiv von Pelden gen. Cloudt/Urk. Nr. 481
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Neuwied,. Die Maurer- und Zimmer=Zunft der Residenzstadt Neuwied stellt dem aus Bergen bei Frankfurt gebürtigen Johann Caspar Obermeyer, Sohn des Johann und der Anna Elisabeth Obermeyer, ein Zeugnis über das in Neuwied erlernte Maurerhandwerk aus. Er hat nach üblichem Handwerksbrauch bei seinem Lehrmeister Johann Caspar Reinhold drei Jahre gelernt und sich treu und fleißig verhalten. -Ankündigung des Zunftsiegels. - Unterschriften: Caspar Reinnolt alß Elster Zunft Meister, Christian Pfister alß Elster Zunft geschwormeister (?), Hans Georg Fuchs alß Jungst Zunftmeister, Johann Friedrich Buen (?) als Jungst geschwormeister. Ausf. Perg. S. ab. Archiv von Pelden gen. Cloudt/Urk. Nr. 481
U 481
A III 85 Von Pelden genannt Cloudt
Von Pelden genannt Cloudt >> Urkunden
1732 Dezember 15
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:31 MEZ