Der Würzburger Bischof Gerhard [von Schwarzburg] weist mit Erlaubnis der Gerhus von Obersfeld, Tochter des verstorbenen Dietrich von Obersfeld, dem Dietrich von Obersfeld 100 Gulden, die er diesem für Baukosten auf der bischöflichen Festung Bodenlaube schuldet, auf dem Zehnt in Reichenbach an. Der Zehnt ist Lehen des Hochstifts Würzburg und verbleibt bis zum Tod der Gerhus von Obersfeld in deren Besitz. Danach soll ihn Dietrich von Obersfeld solange nutzen, bis ihn der Bischof oder seine Nachfolger von ihm um die 100 Gulden zurückerworben haben. Der geben ist 1383 an sante Vitis dage. Aussteller: Bischof von Würzburg. Empfänger: Dietrich von Obersfeld
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Der Würzburger Bischof Gerhard [von Schwarzburg] weist mit Erlaubnis der Gerhus von Obersfeld, Tochter des verstorbenen Dietrich von Obersfeld, dem Dietrich von Obersfeld 100 Gulden, die er diesem für Baukosten auf der bischöflichen Festung Bodenlaube schuldet, auf dem Zehnt in Reichenbach an. Der Zehnt ist Lehen des Hochstifts Würzburg und verbleibt bis zum Tod der Gerhus von Obersfeld in deren Besitz. Danach soll ihn Dietrich von Obersfeld solange nutzen, bis ihn der Bischof oder seine Nachfolger von ihm um die 100 Gulden zurückerworben haben. Der geben ist 1383 an sante Vitis dage. Aussteller: Bischof von Würzburg. Empfänger: Dietrich von Obersfeld
Deutscher Orden Kommende Münnerstadt Urkunden 1383 Juni 15
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 82 / 87; Würzburger Urkunden 2367
Deutscher Orden, Kommende Münnerstadt Urkunden 1383 Juni 15
Registratursignatur/AZ: Iii (16. Jh.)
Registratursignatur/AZ: 66 (18. Jh.)
Registratursignatur/AZ: 6 in fasc. 2D lat. 82 cist. W (18. Jh.)
Registratursignatur/AZ: Nro. 67 (19. Jh.)
Deutscher Orden Kommende Münnerstadt Urkunden
Deutscher Orden Kommende Münnerstadt Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1383 Juni 15
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Bischof; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 372 Druck: Monumenta Boica, Bd. 43, Nr. 199 S. 462f.
Vermerke: dem altaristen zu vnser Frawen capellen zustende (14./15. Jh.) 299 jar alt anno li (17. Jh.) Inahltsangaben (15. u. 17. Jh.)
Typ: 1383 Juni 15
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 372 Druck: Monumenta Boica, Bd. 43, Nr. 199 S. 462f.
Vermerke: dem altaristen zu vnser Frawen capellen zustende (14./15. Jh.) 299 jar alt anno li (17. Jh.) Inahltsangaben (15. u. 17. Jh.)
Typ: 1383 Juni 15
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg.
Schwarzburg, Gerhard von, Würzburg, Bischof
Obersfeld, Gerhus von
Obersfeld, Dietrich d. Ä. von
Obersfeld, Dietrich d. J. von
Würzburg, Bischof
Reichenbach (Stadt Münnerstadt/Lkr. Bad Kissingen), Zehnt
Bodenlaube (abgeg. Gde. Reiterswiesen Stadt Bad Kissingen), Burg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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