Vergleich zwischen den von Wallenstein und Landgraf Otto bezüglich des Neuensteins
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Urk. 13, 4881
A I t 1357 Juni 25
Urk. 13 Generalrepertorium [ehemals: Urkunden A I t]
Generalrepertorium [ehemals: Urkunden A I t] >> Betreffe W >> 1 Wa >> 1.15 Wallenstein, von
1357 Juni 25
Ausfertigung, Pergament (stark beschädigt), 2 Siegel.
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ritter Simon von Wallenstein und seine Söhne Albrecht, Werner und Ludwig bekunden, dass sie mit Landgraf Otto von Hessen wegen aller Entzweiungen gesühnt sind. Sie sollen den Lißbergischen Frauenteil an Neuenstein rechtlich gewinnen und den Abt von Hersfeld ersuchen, dass er den Landgrafen damit unter Zustimmung Simons von Schlitz und seiner Brüder belehnt. Sie regeln die damit entstehenden ganerbschaftlichen Verhältnisse in einem ausführlichen Burgfrieden und setzen für deren Innehaltung die Ritter Hermann von Buchenau, Stephan von Schartenberg, Simon von Schlitz genannt Heusenstamm und den Edelknecht Berthold von Buchenau zu Bürgen, die bei Verstoß ein Einlager in Rotenburg halten müssen. Siegel der Aussteller.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ