Struve, Gustav von (Bestand)
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BArch N 1766
call number: N 1766
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> S
1829-1867
Geschichte des Bestandsbildners: Jurist, oldenburgischer Gesandtschaftsekretär, dann Rechtsanwalt, Aufständischer von 1848, republikanischer Schriftsteller und Publizist (Quelle: Zentrale Datenbank Nachlässe)
Lebenslauf
11. Okt. 1805 geboren in München
1822 - 1827 Juristisches Studium in Göttingen und Heidelberg
1827 Eintritt in den oldenburgischen Staatsdienst
Ab 1833 Rechtsanwalt in Mannheim
Ab 1836 Obergerichts-Advocat
1845 Eheschließung mit Elise Ferdinandine Amalie Düsar
1845 - 1846 Redakteur des Mannheimer Journals
1847 Struve legt seinen Adelstitel ab
1848 - 1849 Teilnahme an revolutionären Aufständen („Heckerzug"," Struve-Putsch", „Militäraufstand")
1849 Flucht in die Schweiz
1851 - 1863 Aufenthalt in den USA
1863 Rückkehr nach Deutschland
21. Aug. 1870 gestorben in Wien
Zitierweise: BArch N 1766/...
Lebenslauf
11. Okt. 1805 geboren in München
1822 - 1827 Juristisches Studium in Göttingen und Heidelberg
1827 Eintritt in den oldenburgischen Staatsdienst
Ab 1833 Rechtsanwalt in Mannheim
Ab 1836 Obergerichts-Advocat
1845 Eheschließung mit Elise Ferdinandine Amalie Düsar
1845 - 1846 Redakteur des Mannheimer Journals
1847 Struve legt seinen Adelstitel ab
1848 - 1849 Teilnahme an revolutionären Aufständen („Heckerzug"," Struve-Putsch", „Militäraufstand")
1849 Flucht in die Schweiz
1851 - 1863 Aufenthalt in den USA
1863 Rückkehr nach Deutschland
21. Aug. 1870 gestorben in Wien
Zitierweise: BArch N 1766/...
Struve, Gustav von, 1805-1870
45 Aufbewahrungseinheiten
Archivbestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ