Kaiser Karl VI. belehnt das Kloster St. Klara bzw. dessen Lehensträger Christoph Leonhard Fürer von Haimendorf mit dem Zehnten von der 7 Tagwerks Wiese zum Galgenhof vor Nürnberg, mit dem es schon von Kaiser Joseph belehnt worden war, und Daniel Hieronymus von Praun leistet für das Kloster den üblichen Lehenseid. - Siegler: der Aussteller.
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StAN Rst. Nürnberg, Klarenamt, Kloster St. Klara, Urkunden 318
5.3 a Reichsstadt Nürnberg, Klarenamt, Kloster St. Klara, Urkunden
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1713 Januar 9, Wien
Ausf., Pergament; das Siegel hängt an.
Urkunden
deutsch
Originaldatierung: geben zu Wien am 9. tag des monats Januarii 1713.
Joseph I., Kaiser
Karl VI., Kaiser
Fürer von Haimendorf, Christoph Leonhard
Praun, Daniel Hieronymus von
Wien (Österreich), Ausstellungsort
Galgenhof (Nürnberg)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
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