Untersuchung gegen die stud. med. Richard Alexander Kobitzsch und Konsorten wegen Ruhestörung und Teilnahme an einer Schwelgerei
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UG 88
K 11
Sortierung: 00847
0.1.3. Universitätsgericht
Universitätsgericht >> 03. Processualia >> 03.01. Universitätsangehörige >> 03.01.02. Disciplinaria >> 03.01.02.03. Injurien
Juni - Juli 1846
Enthält u.a.: Weitere Angeklagte: stud. oec. Wolff Rudolph von Gersdorf, Wilhelm Leitzmann, Adolph Krug, Hermann von Krogh, Hermann Schemel, Arnold Rolf. - Anzeige des Universitätsrichters Zeunisch wegen Ruhestörung (8. Juni 1846). - Verhandlung mit: Schulze Siebenlist, stud. med. Kubitzsch (8. Juni 1846). - Vernehmungen von: Jungmann Christian Wandemacher, stud. phil. Eduard Lombard, Eduard Spiegelberg (9. Juni 1846), Wolff Rudolph von Gersdorf, Wilhelm Leitzmann, Adolph Krug, Hermann von Krogh, Hermann Schemel, Arnold Rolf, Louis Friede, Conrad Schubert, Adalbert Logan, Wilhelm von Sömnitz, Gustav von Braunschweig, Louis Ritscher, Louis Zeihe, Adolph Meyer (10. Juni 1846), Eduard Baron von Stempel, Otto Strübing, Pius von Jurewitsch (11. Juni 1846), Auguste Piper, Maria Waack, Joachim Beug (13. Juni 1846). - Erkenntnis (18. Juni 1846). - Strafe: Karzer und Zahlung der Gerichtskosten.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ