Klage der Mühlenbesitzer im Hüttengrund bei Marienberg, Heinrich Louis Lorenz und Friedrich Thierfelder, sowie Johann Gottlieb Melzer gegen die Gewerkschaft von Vater Abraham Fundgrube wegen Ableitung der zum Betrieb ihrer Mühlen und Fabriken benutzten Aufschlagwasser, Bd. 1
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40101 Marienberger Silberbergbaugesellschaft, Nr. 273 (Zu benutzen im Bergarchiv Freiberg)
Registratursignatur: 164 P 4
40101 Marienberger Silberbergbaugesellschaft
40101 Marienberger Silberbergbaugesellschaft >> 1. Marienberger Silberbergbaugesellschaft >> 1.2. Besitz und Rechte
1846 - 1849
Enthält u.a.: Forderung zur Entfernung einer Vorrichtung zur Wasserableitung aus dem Abzugsgraben der Marienberger Stadtmühle oder Schlettenbach über den Katharina Wasserlauf zum Kunstgezeug auf Vater Abraham sowie Zahlung eines Spoliums [Schadenersatz]. - Streitigkeit um die Benutzung der Wasser des Schlettenbaches sowie des Reitzenhainer Zeuggrabens und des alten Silbergrabens.- Urteil des Bergschöppenstuhls zu Freiberg gegen die Gewerkschaft Vater Abraham.- Einlegung der Appellation.- Bestätigung des Urteils durch das Appellationsgericht Dresden.
Prov.: Advokat Dietrich in Wolkenstein
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:38 MEZ