Grenzstreitigkeiten zwischen Nassau-Siegen (evangelischer Landesteil) und Sayn-Wittgenstein
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12 Nr. 29
E 401 Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 11. Grenzsachen >> 11.2. Grenze zwischen Nassau-Siegen und Sayn-Wittgenstein
1671-1714
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Verzeichnis der enthaltenen Vorgänge; Korrespondenzen zwischen der wittgensteinischen Kanzlei und der evangelischen Regierung zu Nassau-Siegen wegen Einstellung des Holzfrevels im Grenzgebiet, wegen der Jagd am Weifenbach und wegen Beschädigung einiger Bäume auf nassauischem Gebiet durch wittgensteinische Untertanen (1671, 1683, 1686); Durchführung einer Grenzbesichtigung zwecks Zustandekommens eines Vergleichs zwischen Nassau-Siegen und Sayn-Wittgenstein und Setzung von Grenzsteinen (1686); Beschwerde des Grafen Heinrich Albrecht zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein über die Errichtung eines Nebenweges bzw. einer Landstraße auf dem Alten Schlag und Rechtfertigung Nassau-Siegens wegen Anlegung eines Holz- und Kohlenweges (1714). Korrespondenten u.a.: Thomas Milke (Hilchenbach), Hans Ebert Kohl (Hilchenbach), Henrich Schantz (Hilchenbach), Heinrich Albrecht Graf zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein.
23 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.05.2026, 14:33 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.5. Weitere weltliche Territorien (E) (Tektonik)
- 1.5.5. Fürstentum Siegen (Tektonik)
- 1.5.5.1. Verwaltungsbehörden (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Landesarchiv (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Landesarchiv / Akten (Bestand)
- 11. Grenzsachen (Gliederung)
- 11.2. Grenze zwischen Nassau-Siegen und Sayn-Wittgenstein (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International