Joachim Friedrich, postulierter Administrator des Erzstifts Magdeburg, bekennt, dass er Margarethe, geb. von Ribbesbüttel, Wirwe des Kersten von Wobersnow, auf Honraden und Standemin 10.000 Reichstaler schuldig ist und verpflichtet sich zur Rückzahlung am Dienstag in der Osterwoche des Jahres 1597 in Peter Westphalens Behausung in Stettin. Zeugen: Graf Martin von Hohnstein, Bernhard von Arnim, Reichart von der Schulenburg, Adam von Schlieben, Dietrich von Holtzendorf, Günter von Bartensleben. am Tage Michaelis deß Ertzengelß. Siegel des Ausstellers und der Bürgen fehlen
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Joachim Friedrich, postulierter Administrator des Erzstifts Magdeburg, bekennt, dass er Margarethe, geb. von Ribbesbüttel, Wirwe des Kersten von Wobersnow, auf Honraden und Standemin 10.000 Reichstaler schuldig ist und verpflichtet sich zur Rückzahlung am Dienstag in der Osterwoche des Jahres 1597 in Peter Westphalens Behausung in Stettin. Zeugen: Graf Martin von Hohnstein, Bernhard von Arnim, Reichart von der Schulenburg, Adam von Schlieben, Dietrich von Holtzendorf, Günter von Bartensleben. am Tage Michaelis deß Ertzengelß. Siegel des Ausstellers und der Bürgen fehlen
VII. HA, Geistliche Fürsten und Stifter in Beziehung zur Mark, Erzbistum Magdeburg Nr. 69
VII. HA Urkunden
Urkunden >> A. Brandenburgische Urkunden >> A.08 Geistliche Fürsten und Stifter in Beziehung zur Mark >> A.08.04 Erzbistum Magdeburg
1596 September 29.
Archivale
durch Schnitte und Entfernen des Siegel kassiert
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:35 MESZ