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Bereithaltung der Ritterpferde, auch Verpflegung der
Kreiskompanie zu Pferde des Obersts Johann Eckard von
Geyso
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Enthält: Regierungsmandat an die bremischen und verdischen Stände vom 6. Februar 1669 wegen Bereithaltung der Ritterpferde; Gesuche der bremischen Ritterschaft vom 9. März und 2. April 1669 um Aufschiebung der Musterung und Vorlage von Vollmachten durch die Neubelehnten wegen Berichtigung des Rossdienstes; königliches Schreiben an die Regierung vom 3. April 1669 wegen Abdankung der Kreiskompanie zu Pferde, Bereithaltung der Lehnpferde und Berichtigung des Rossdienstes, mit nachfolgendem Ausschreiben der Regierung an die bremischen Stände vom 17. April 1669 wegen Stellung und Musterung der Ritterpferde; Gesuch des Ritterschaftspräsidenten Johann Heinrich von Brobergen vom 21. April 1669 um Einberufung der Landräte zur Vorbesprechung, mit Bewilligungsbescheid der Regierung vom 22. April; Memorial des Sekretärs der Neubelehnten, Niclas Blume, vom 24. April 1669 wegen Abgangs der Quartgelder vom Rossdienst, mit beigefügtem Verzeichnis und nachfolgendem Regierungsbescheid vom 26. April; Antwortschreiben der Regierung an die Krone vom selben Tag; Protokoll über die Konferenz mit den Landräten vom 7. Mai 1669 wegen Abdankung der Kreiskompanie, Stellung der Ritterpferde und Brichtigung des Rossdienstes, mit nachfolgendem Bericht der Regierung an die Krone; Protokoll über die Konferenz mit den Landräten beider Herzogtümer vom 8. Mai 1669; Memorial der Stadt Stade vom 8. Mai 1669 wegen der Rossdienstlast, mit Regierungsverfügung vom 15. Mai 1669; Gesuch von Präsident und Landräten des Herzogtums Bremen vom 19. Mai 1669 um Abdankung der Kreiskompanie zu Pferde, Berichtigung des Rossdienstes und Aussetzung der Musterung; Korrespondenz der Regierung mit dem Gouverneur Baron Henrik Horn in der Sache vom Mai 1669; weiterer Bericht der Regierung an die schwedische Krone vom 14. Mai 1669; königliches Antwortschreiben vom 15. Mai 1669 wegen Abdankung der Kreiskompanie und Berichtigung bzw. Stellung des Rossdienstes, mit nachfolgendem Schreiben der Regierung an die Krone sowie an Präsident und Landräte vom Juni 1669; Gesuch Brobergens vom 21. Juni 1669 um Bewilligung einer Zusammenkunft der Ritterschaft, mit Bewilligungsbescheid vom 22. Juni; Konferenzprotokolle vom 9., 12. und 13. Juli 1669 wegen Abdankung der Kreiskompanie; Gesuch von Präsident und Landräten vom 10. Juli 1669 um Abdankung der Kreiskompanie und Berichtigung des Rossdienstes; Notifikationsschreiben der Regierung an den Rittmeister der Kreiskompanie, Oberst Johann Eckard von Geyso, vom 13. Juli 1669 wegen Abdankung; Abdankungspass für die Kreiskompanie vom August 1669 (Druckschrift); Antwortschreiben und Gesuche Geysos vom August 1669 ff. wegen Zahlung seiner Gage; Korrespondenz des Gouverneurs mit der schwedischen Krone vom August bis November 1669 wegen vorübergehender Beibehaltung und Unterhaltung der Kompanie, auch mit dem Präsidenten Brobergen vom November 1669; königliche Schreiben an die bremischen und verdischen Landstände vom 10. November 1669; Konferenzprotokolle vom 27. November und 4. Dezember 1669; Erklärungen der bremischen Landräte vom 27. und 29. November 1669 wegen gewünschter Verpflegung der Kompanie; Regierungsmandat an die verdischen Stände vom 4. Dezember wegen Verpflegung von zehn Reitern der Kreiskompanie; Regierungsschreiben an die Stände vom 13. Dezember 1669 wegen Verpflegung der Kompanie, mit beigefügtem Verzeichnis;
Enthält: Erklärungen Brobergens darauf vom 3. und 4. Januar 1670 (mit Anlage: Auszug aus dem Niedersächsischen Kreisabschied vom 6. Januar 1664); königliches Rekommendationsschreiben für Geyso vom 13. Dezember 1669, auch Gesuch Geysos an den Gouverneur vom 22. Februar 1671 wegen Zahlung seiner Gage; weitere Korrespondenz zwischen Regierung, Brobergen und den Marschländern vom Januar bis März 1670 wegen Unterhaltung der Kompanie
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.