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Evangelische Kirche
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 130 b Staatsministerium
Staatsministerium >> I. Landes- und Reichsangelegenheiten >> G. Kirchen-, Unterrichts- und Bildungswesen >> 2. Kirchen und Religionsgesellschaften
1889, 1904, 1918-1944
Enthält u.a.: Verfassung der Landeskirche und Verhältnis zum Staat (mit Aufsatz von Dr. Hermann Ebner vom 30.4.1924 "Aus der Geschichte des Konsistoriums), 1918/24; kirchliche Feiertage und Schulbetrieb, 1921; Kirchenbundvertrag der deutschen evangelischen Landeskirchen vom 25.5.1922; Johannes von Merz und Theophil Wurm (Amtsantritt als Kirchenpräsident bzw. Ableben); Abschluß des bayerischen Konkordats und der Verträge mit den evangelischen bayerischen Landeskirchen, 1924; Vorträge auf der Jahresversammlung der Deutschen Vereinigung des Weltbundes für Freundschaftsarbeit der Kirchen am 22./24.9.1924 in Stuttgart; Zeitungsberichte über den Landeskirchentag in Stuttgart, März 1925; Berichte über die Stockholmer Weltkonferenz für praktisches Christentum im Aug. 1925; Spende der Landesregierung zum 400jährigen Jubiläum des Augsburger Glaubensbekenntnisses, Juni/Juli 1930; Flugblatt des Deutschen Friedensverbandes gegen die evangelische Kirche und diesbezügliche Anfrage im Landtag, 1931;Verfassung der Deutschen Evangelischen Kirche vom 11.7. 1933 und Durchführung von Kirchenwahlen; Deutscher Luthertag 1933; Grußwort des Reichsbischofs vom 4.10.1933; Vermögensverwaltung der Landeskirchen, 1935; Neuorganisation der Landeskirchen, 1935-1938; Übersicht über die württembergischen evangelischen Kirchen, aus denen Einrichtungsgegenstände zu entfernen sind, 19.12.1944. siehe auch Nr. 1164, 1454, 1674 und 1676
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.