Kollegialschreiben des ausschreibenden Prälaten, Abt Johann Christoph von Weißenau, betr. u. a. Vertretung des Prälatenkollegs beim Reichstag in Regensburg durch Abt Dominikus von Weingarten (mit Extrakten aus dessen Berichten), Beiträge zum Reichskammergericht und zu den Frankenthaler Satisfaktionsgeldern, Feststellung der durch den 50jährigen Krieg verursachten Schäden, Gesuch des [im Exil lebenden] Kg. [Karl II.] von England um ein "geringes subsidium zu seiner Alimentation". - Rezesse des allg. Prälatentags d.d. Waldsee 1655 Mai 15 und des engeren Prälatentags (der Äbte Johann Christoph von Weißenau, Wunibald von Ochsenhausen, Friedrich von Roggenburg, Ludwig von Rot und Ulrich von Zwiefalten) d.d. Waldsee 1653 Aug. 11. - "Leges sive Regulae quae pro clarissimo... Praelatorum Circuli Sneviae Collegio ampliando et perficiendo eorundem scrutinio et iudicio subiiciuntur" [um 1653?]
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Kollegialschreiben des ausschreibenden Prälaten, Abt Johann Christoph von Weißenau, betr. u. a. Vertretung des Prälatenkollegs beim Reichstag in Regensburg durch Abt Dominikus von Weingarten (mit Extrakten aus dessen Berichten), Beiträge zum Reichskammergericht und zu den Frankenthaler Satisfaktionsgeldern, Feststellung der durch den 50jährigen Krieg verursachten Schäden, Gesuch des [im Exil lebenden] Kg. [Karl II.] von England um ein "geringes subsidium zu seiner Alimentation". - Rezesse des allg. Prälatentags d.d. Waldsee 1655 Mai 15 und des engeren Prälatentags (der Äbte Johann Christoph von Weißenau, Wunibald von Ochsenhausen, Friedrich von Roggenburg, Ludwig von Rot und Ulrich von Zwiefalten) d.d. Waldsee 1653 Aug. 11. - "Leges sive Regulae quae pro clarissimo... Praelatorum Circuli Sneviae Collegio ampliando et perficiendo eorundem scrutinio et iudicio subiiciuntur" [um 1653?]
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/12 T 3 Nr. 94
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/12 T 3 Marchtal: Reichs-, Kreis- und Kollegialsachen
Marchtal: Reichs-, Kreis- und Kollegialsachen >> I. Circularia 1468-1802
1653
Enthält: Schreiben Ks. Ferdinands III., des Bf. Franz Johann von Konstanz und des Abts Dominikus von Weingarten betr. Hilfeersuchen und Flucht österreichischer und böhmischer Exulanten, Taxordnung des Oberen Kreisviertels [für Dienstboten, Handwerker u. dgl.], Bezahlung der Beiträge zur Räumung der Frankenthaler Festung
Archivale
Vgl. auch Nr. 565 und 566
Altensumerau)
Ochsenhausen, Äbte von; Wunibald
Roggenburg, Äbte von; Friedrich
Rot, Äbte von; Ludwig
Weingarten, Äbte von; Dominikus (I)
Weißenau, Äbte von; Johann Christoph
Zwiefalten, Äbte von; Ulrich
Bad Waldsee RV
Frankenthal FT; Festung
Regensburg R; Reichstag
Exulanten, österreichische und böhmische
Kollegialrezesse
Kollegialtage
Kreisviertel, Konferenzen
Kriegskosten (-schäden)
Prälatentage
Reichskammergericht, Kammerzieler (-Rückstände)
Satisfaktionsgelder, schwedische
Taxordnung für Dienstboten, Taglöhner und Handwerker
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:45 MESZ