Verfügungen des Rates (Dekret)
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62101 - 8
62101 Ratsdekrete
Ratsdekrete
1757
Enthält u. a.: Antrag auf Erteilung einer Genehmigung zum Handel mit Heringen durch Michael Gottlob Körnig.- Aufstellung der Kosten für das Begräbnis der Rosina Noack .- Regelung der Erbangelegenheit des Barettmachers Nicolaus Sperling.- Beschwerde wegen Zahlung eines Städtegeldes zur Teilnahme am Markt.- Anzeige des Kunstmeisters Dittrich wegen Niedrigwasser der Spree und Problemen bei der Wasserversorgung in der Stadt.- Beschwerde des Pächters der Frankensteinschen Mühle Johann Christian Sommer wegen Einquartierung.- Rechnung des Johann Gottfried Kriedel wegen Einquartierung.- Anzeige des Fischers Gottfried Schade wegen Nutzung der Insel in der Spree unter dem Kupferhammer zur Trocknung seiner Netze.- Aufwendungen des Stockmeisters Johann David Eichler und des Gerichtsdieners Adam Gottlieb Stübler zur Vernehmung des Johann Daniel Seifert.- Antrag des Kämmerers, wegen des Krieges die Auszahlung der Stiftungen zu verringern.- Anzeige von Kosten wegen Einquartierung.- Ablieferung von Naturalien an die preußischen Truppen.- Nachlass des Schuhmachers Johann Gottlieb Zschierer.- Anzeige von Reparaturarbeiten an der alten Wasserkunst nach Tod des Kunstmeisters Dittrich durch seinen Sohn.- Pacht der Taucherwiese.
Stadtrat Bautzen
Umfang in Blatt: ca. 60 Bl.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 07:46 MESZ