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Lippische Rechte in der Dünner Mark
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Enthaeltvermerke: enthält v.a.: Gerichtsentscheidung des Johann Dalhoff, Richter zu Bünde, über die lippischen Rechte in der Dünner Mark (1438; Lipp. Regesten AF 1976); Vermittlung Bernhards VII. zur Lippe und Friedrich Westfals in einem Streit (1468; Lipp. Regesten AF 2531); Urfehde der Brüder Boldewyn, Hinrich, Florke und Helmich von Quernheim gegenüber Lippe und Stadt Herford mit Lehnsnahme der Ulenburg von Lippe (1470; Lipp. Regesten AF 2386); Regelung des Besitzes des Rotts auf dem Hegenfeld zwischen den Kloster Quernheimer Untertanen Henneke Slukemeyer und Henneke Meyer to Hanykhorst durch Bernhard VII. zur Lippe (1490, vgl. L 51 Nr. 35); Materialien zu den Rechten Lippes, des Drosten von Reineberg, des Klosters Quernheim in der Dünner Mark (Holzrecht, Schweinemast) (1503-1506); Streit um Holznutzung durch den Pastor von Enger in der Dünner Mark (1535); Aussendung eines Richters aus dem Dorf Dünne an den Grafen zur Lippe; Streitigkeiten um Holzeinschlag in der Dünner Mark mit Bewohnern von Dünne und Jasper von Quernheim; Ansetzung von Holzgerichten in Kloster Quernheim; Vertrag über Clausbusch (Lipp. Regesten 2528); Vereinbarung des Drosten Christoph von Donop und Hilmars von Quernheim mit Johann Schütte über Hausbau (1561); Bericht über den Mutwillen der Dünner Markgenossen; Aufstellungen von Rechten Lippes (Leute und Einnahmen) in der Dünner Mark durch Christoph von Donop; desgl. für die Klostervogtei Quernheim
Auswärtiger Besitz
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.