Bestallungen und Besoldungen von Beamten
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Z 92, Nr. 183 (Benutzungsort: Dessau)
Z 92 (Benutzungsort: Dessau) Kammer Zerbst
Kammer Zerbst >> 02. Personalangelegenheiten des Anhalt-Zerbster Behörden- und Hofpersonals >> 02.01. Allgemeine Personal- und Besoldungsangelegenheiten
1731, 1771 - 1784
Enthält: Ernennung des Oberforstmeisters Casimir von Wietersheim zum Jägermeister, 1776.- Verleihung des Titels "Rat" an den Regierungsregistrator Johann Ludwig Warneyer, 1776 und Ernennung zum "Hofrat", 1778.- Besoldungsangelegenheiten des Kochs Johann Heinrich Ludwig Weidling, 1767 u. 1771.- Anstellung der Kandidaten Wapenhensch und Sintenis als Informatoren bei den Pagen und Eleven, des Kantors Wapenhensch für die Unterrichtung der Pagen und Eleven im Rechnen und Schreiben sowie des Hofbau- und Zeichenmeisters Schütze im Zeichnen, 1778.- Besoldung des verstorbenen Wagenmeisters Schmit, 1784.- Verleihung des Titels eines Rats und Hofkommissars an den Akziseassessor Friedrich Wilhelm Thiess, 1776.- Deputat des Mundschenks J. Fr. Steinkopff, 1782.- Versetzung des Rats Johann Carl Schultze von Jever nach Zerbst, 1773.- Verleihung des Titels "Hofassessor" an den Oberbereuter Schubart, 1776.- Gewährung von Mietgeld, Roggen- und Holzdeputat sowie eines Gnadengehaltes für die Witwe und Kinder des von einem Blitz erschlagenen Schäfers Schönemann zu Polenzko, 1778.- Verleihung des Titels "Hofassessor" an den Hoffourier Gottfried Rühlemann, 1776.- Ernennung des Hofrats von Rephun zum Jagdjunker, 1776.- Ernennung der Geheimen Hofräte von Regis und Köselitz zu Mitgliedern der in Akzisesachen angeordneten Kommission und deren Direktion, 1776.- Anstellung des Hofadvokaten Johann Friedrich Wilhelm Ritter unter Beilegung des Titels eines fürstlichen Rats als Kammerschreiber und Sekretär in der Regierung und im Konsistorium Zerbst, 1776.- Holzdeputate für den Kammerschreiber Pistorius und den Hofrat Christian Ludwig Ohlenroth, 1782.- Erteilung von Sitz und Stimme in der Rentkammer für die Geheimen Hofräte Olhlenroth und Köselitz, 1776.- Ernennung des Hof-, Regierungs- und Konsistorialrats Christian Ludwig Ohlenroth zum Geheimen Hofrat und Kanzleidirektor, 1775.- Ernennung des Pastors Magister Friedrich Erdmann Natho zum Konsistorial- und Kirchenrat mit Sitz und Stimme im Konsistorium, 1776 und Übertragung des Holzdeputats des verstorbenen Konsistorialrats Altmann als Spezial-Superintendenten an den Konistorialrat für die Erziehung seiner drei Kinder, 1784.- Beilegung des Titels "Stiftsrat" für Johann Peter Möhring und des Titels "Hofrat" für den Akziseeinnehmer Johann August Langhavel, 1776.- Verleihung des Titels "Geheimer Rat in Gnaden" an den Hofmarschall Ernst Wilhelm von der Lochau, 1776.- Ernennung des Anhalt-Bernburger Landkammerrats August Friedrich Wilhelm von Lattorff zum Oberforstmeister und Landkammerrat, 1776.- Ernennung des Majors von Koseritz zum Oberforstmeister und Kammerjunker und des Hauptmanns von Koseritz zum Kammerjunker, 1776.- Ablehnung des Gesuchs der Witwe des Botenmeisters Johann Christian Klotsch um ein wenig Winterholz als Zulage zu ihrem Witwengehalt, 1782.- Beibehaltung der Stellenbesetzung des Geheimen Hofrats Hase, 1778.- Zeitweilige Anstellung des Heiducks Frömmigke als Kammerbote anstelle von Geselle, 1778.- Verleihung des Titels "Hofrat" an den Obergleitseinnehmer Chemnitz, 1776.- Holzdeputat für den Amtsfischer Caspar Bissack, 1731.- Annahme und Bestellung des Gärtnergesellen Johann Christian Biermann als Landgärtner im Amt Zerbst nach dem Tod seines Vaters als bisherigen Amtsinhaber, 1784.- Verleihung des Titels "Hofrat" an den Bürgermeister Christoph Gottfried Bulisius zu Coswig, 1776.- Wiederbesetzung des offenen Forstdienstes zu Cobbelsdorf mit dem Förster Johann Georg Studer aus Meinsdorf und auf dem Hammer mit dem Büchsenspänner Gottlieb Friedrich Lebrecht Caletzky, 1775.- Besoldung des Kammerboten Johann Christian Wilhelm Frömmigke, 1781.
Kammer Zerbst
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:30 MESZ
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