Belege zur Rechnung der An- und Termingelder von Johannis 1698 bis dahin 1700
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Z 88, F 100 Nr. 14 (Benutzungsort: Dessau)
Z 88 (Benutzungsort: Dessau) Facharchiv Zerbst
Facharchiv Zerbst >> Fach 100 Landschaft, Tranksteuer, Quarten
Enthält u.a.: Schuldige Quartreste von Max Heinrich Gottlieb Rennert von seinem Brauhaus auf der fürstlichen Freiheit in Zerbst, Nov. 1696. - Gerichts- und Schreibgebühren des Amts Zerbst in den Konkurs- und Liquidationssache von Martin Bornemann aus Steckby, März 1699. - Schuldige Termingelder an Steuern und Pacht auf der Mühle zu Pulspforde, Febr., März 1698. - Schuldige Termingelder an Steuern, Pacht und Quarten auf dem Ackergut von Valtin Pesche aus Bonitz, März 1700. - Steuer- und Pachtreste auf dem Hüfnergut von Michael Leps aus Bornum, März 1700. - Steuer- und Quartreste auf dem Halbspännergut von Bernd Geese in Mühro, Apr. 1700. - Gerichst- und Schreibgebühren in der Konkurssache von Andreas Grey zu Pulspforde, 1698 - 1699. - Schuldige Termingelder an Steuern, Quarten und Pacht auf dem Ackergut von Matthias Dorbritz zu Badewitz, Sept. 1698.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:27 MESZ
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