Kirchliche Bruderschaft im Rheinland (Bestand)
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5WV 018
Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik) >> 5WV Selbständige Werke und Einrichtungen >> 5WV 018 Kirchliche Bruderschaft im Rheinland
Bestandsbeschreibung: Kirchliche Bruderschaft im Rheinland Die "Bruderschaft rheinischer Hilfsprediger und Vikare" bildete sich während des Kirchenkampfes im Gefolge der ersten freien Synoden in der APU. Nach dem Krieg bildeten -weiterhin- die Barmer Erklärung, die Stuttgarter Schulderklärung, das Darmstädter Wort sowie einzelne EKD-Erklärungen die theologischen Bezugspunkte der Arbeit. 1947 erfolgte die Umbenennung in "Kirchliche Bruderschaft im Rheinland", um auch Laien und jüngere Pfarrbrüder aufnehmen zu können. Seit Mitte der fünfziger Jahre engagierten sich die Bruderschaften in mehreren politischen Kontroversen. Inhalt u.a.: Rundschreiben; Schriftwechsel mit einzelnen Brüdern; Tagungen und Bruderschaftskonvente; Leitungssitzungen; Arbeitskreis kirchlicher Bruderschaften; Rheinischer Konvent 1956-1961. Literatur: Diethard Buchstädt: Kirche für die Welt. Entstehung, Geschichte und Wirken der Kirchlichen Bruderschaften im Rheinland und in Württemberg 1945-1960 (SVRKG 131); Köln 1999. Ergänzende Archivbestände: 6HA 016 (Handakten Simon); 6HA 017 (Handakten Theodor Immer); 6HA 031 (Handakten Karl Immer).
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ