Stipendienstiftung Familie von Bothmer (Bestand)
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E 88 (Benutzungsort: Wernigerode)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 10. Adelsarchive >> 10.03. Familienarchive und Familienstiftungen >> 10.03.02. Familienstiftungen
(1590) 1602 - 1862
Findhilfsmittel: Ablieferungsverzeichnis, zum Teil unerschlossen
Registraturbildner: Der 1590 verstorbene Senior des Magdeburger Domkapitels Johann von Bothmer (Bothmar) errichtete testamentarisch eine Studienstiftung für die Nachkommen seiner leiblichen Brüder und Schwestern. Das Stipendium konnte auch weiblichen Familienmitgliedern zur Aussteuer sowie Theologiestudenten außerhalb des Verwandtschaftskreises zuerkannt werden. Die Stiftung war bis in das frühe 20. Jh. tätig. Die Verwaltung der Stiftung wurde gemeinschaftlich von den Testamentsverwaltern der Familie und dem Magdeburger Domkapitel getragen, bei dem das Archiv der Stiftung geführt wurde. Nach der Auflösung des Domkapitels 1810 nahm zuletzt das Amtsgericht Magdeburg die Stiftungsaufsicht wahr.
Bestandsinformationen: Der Bestand umfasst die Überlieferung der Stipendienstiftung der Familie von Bothmer. Mit dem Archiv des Domkapitels gelangte der Bestand in das 1823 gegründete Provinzialarchiv Magdeburg, der Vorgängereinrichtung des heutigen Landesarchivs.
Zusatzinformationen: Verweis: LHASA MD, A 3a.
Literatur:
Adelsarchive im Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt. Übersicht über die Bestände, bearb. von Jörg Brückner, Andreas Erb und Christoph Volkmar (Quellen zur Geschichte Sachsen-Anhalts; 20), Magdeburg 2012.
Registraturbildner: Der 1590 verstorbene Senior des Magdeburger Domkapitels Johann von Bothmer (Bothmar) errichtete testamentarisch eine Studienstiftung für die Nachkommen seiner leiblichen Brüder und Schwestern. Das Stipendium konnte auch weiblichen Familienmitgliedern zur Aussteuer sowie Theologiestudenten außerhalb des Verwandtschaftskreises zuerkannt werden. Die Stiftung war bis in das frühe 20. Jh. tätig. Die Verwaltung der Stiftung wurde gemeinschaftlich von den Testamentsverwaltern der Familie und dem Magdeburger Domkapitel getragen, bei dem das Archiv der Stiftung geführt wurde. Nach der Auflösung des Domkapitels 1810 nahm zuletzt das Amtsgericht Magdeburg die Stiftungsaufsicht wahr.
Bestandsinformationen: Der Bestand umfasst die Überlieferung der Stipendienstiftung der Familie von Bothmer. Mit dem Archiv des Domkapitels gelangte der Bestand in das 1823 gegründete Provinzialarchiv Magdeburg, der Vorgängereinrichtung des heutigen Landesarchivs.
Zusatzinformationen: Verweis: LHASA MD, A 3a.
Literatur:
Adelsarchive im Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt. Übersicht über die Bestände, bearb. von Jörg Brückner, Andreas Erb und Christoph Volkmar (Quellen zur Geschichte Sachsen-Anhalts; 20), Magdeburg 2012.
Laufmeter: 9.55
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ