Erbschaftsstreit um Renteneinkünfte und „Spenngengüter“ zwischen der Klägerin und ihrem Stiefsohn Hermann, dem Sohn ihres verst. Mannes aus erster Ehe.
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AA 0627, 1191 - C 826/1813
AA 0627 Reichskammergericht, Teil II: C-D
Reichskammergericht, Teil II: C-D >> 1. Buchstabe C
1523 - 1525 (1506 - 1524)
Enthaeltvermerke: Kläger: Dreutgin (Druykina) Corthois (Chortois, Korthois), Witwe des Rutger Jakob gen. Corthois, Bürgerin zu (Nieder-)Wesel, (Bekl.: Rutger Jakob gen. Corthois) Beklagter: Hermann Corthois (Chortois), Bürger zu Wesel, (Kl.) Prokuratoren (Kl.): Dr. Konrad (von) Swappach 1523 - Dr. Jakob Kreill 1523 - Dr. Johann Drach 1523 Prokuratoren (Bekl.): Dr. Heinrich von Leuwesawe (Levessau) von Rostock 1523 - Dr. Konrad von Swapach 1523 Prozeßart: Appellation Instanzen: 1. Bürgermeister, Schöffen und Rat zu Wesel (sowie Bürgermeister und Rat der Stadt Dortmund als Verfasser des Urteils) 1508 (?) - 1522 - 2. RKG 1523 - 1525 (1506 - 1524) Beweismittel: Erbvertrag von 1506 (in Q 12). RKG-(Bei-)Urteile vom 9. Okt. 1523, 7. März 1524 (Prot.). Beschreibung: 2,5 cm, 35 Bl., lose; Q 1 - 13, 3 Beilagen.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 09:29 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.4. Reichsbehörden (Tektonik)
- 1.4.1. Reichskammergericht (Tektonik)
- Reichskammergericht AA 0627 (Tektonik)
- Reichskammergericht, Teil II: C-D (Bestand)
- 1. Buchstabe C (Gliederung)