Kläger: Jürgen Ernst Reimers, Kaufmann in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Notar Köster in Hamburg als Bevollmächtigter des Majors von Ellerbrecht, Beauftragter des Fürsten von Anhalt-Berneburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis una cum mandato attentatorum revocatorio ... sine clausula; Bestätigung eines Befehls des Prätors über die Deponierung von 900 Mark Banko durch den Kläger in einem Streit zwischen dem Kläger, dem kursächsischen Rittmeister von Johnsen, der Firma Schnobel & Meyer und dem Fürsten von Anhalt-Berneburg um Arrest- und Schuldforderungen unter anderem aus Münzgeschäften
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Kläger: Jürgen Ernst Reimers, Kaufmann in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Notar Köster in Hamburg als Bevollmächtigter des Majors von Ellerbrecht, Beauftragter des Fürsten von Anhalt-Berneburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis una cum mandato attentatorum revocatorio ... sine clausula; Bestätigung eines Befehls des Prätors über die Deponierung von 900 Mark Banko durch den Kläger in einem Streit zwischen dem Kläger, dem kursächsischen Rittmeister von Johnsen, der Firma Schnobel & Meyer und dem Fürsten von Anhalt-Berneburg um Arrest- und Schuldforderungen unter anderem aus Münzgeschäften
211-2_R 13
R 1392
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> R
1762-1763
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Johann Christoph von Brand.- Instanzen: 1. (Rat 1762). 2. Reichskammergericht 1762-1763.- Darin: Kontokorrent des Rittmachers von Johnsen 1762; Ansage der "Quernacht" (Frist im Vollstreckungsverfahren) 1762.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11296 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ