Der Offizial des Hofes zu Worms bekundet, dass Meister Johann Richard von Erfenbach, Doktor der hl. Schrift, Domherr und Prediger in Worms, als An...
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C 1/161, Bl.273
A 2 Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen
Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 20 Orte, Buchstabe W >> 20.21 Worms (Domstift)
1486 Oktober 19
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1466, Samstag des 19. Tags des Monats Oktobere
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Offizial des Hofes zu Worms bekundet, dass Meister Johann Richard von Erfenbach, Doktor der hl. Schrift, Domherr und Prediger in Worms, als Anwalt von Agnes Wiese, Witwe des Reinhards, Bürgerin in Frankfurt, und ihrer Tochter Agnes und ihres Sohnes Höri (?) laut einer Urkunde des Rates von Frankfurt an Johann Brief, Kanoniker von St. Paul, für 152 Gulden rheinischer Währung Haus, Hof und Scheuer in der Petersgasse gegenüber dem Hundsbrunnen (Hontsborn), gen. zum schwarzen Rapolt (Replein, lt. spät. Hand) neben dem Haus zur Drommen und Hans Ludwig verkauft. ?Zeugen: Johann Erlewein, Notar
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Offizial des Hofes zu Worms bekundet, dass Meister Johann Richard von Erfenbach, Doktor der hl. Schrift, Domherr und Prediger in Worms, als Anwalt von Agnes Wiese, Witwe des Reinhards, Bürgerin in Frankfurt, und ihrer Tochter Agnes und ihres Sohnes Höri (?) laut einer Urkunde des Rates von Frankfurt an Johann Brief, Kanoniker von St. Paul, für 152 Gulden rheinischer Währung Haus, Hof und Scheuer in der Petersgasse gegenüber dem Hundsbrunnen (Hontsborn), gen. zum schwarzen Rapolt (Replein, lt. spät. Hand) neben dem Haus zur Drommen und Hans Ludwig verkauft. ?Zeugen: Johann Erlewein, Notar
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:41 MESZ