Sebastian Schedel, Bürger zu Nuremberg [Nürnberg], als Bevollmächtigter der Kastner des Almosenamts Nürnberg, Charitas [Pirkheimer], Äbtissin, und der Konvent des Klosters S. Clara in Nürnberg, Sigmund und Reichart Stieber zum Regensperg [Regensberg/Forchheim] bestätigen als Dorfherrn ("Aigenherrn") und Grundbesitzer in der Gemeinde "zum Bumber (Bomber)" [Pommer/Forchheim] in Übereinstimmung mit Hanns Cuntzmann und Lorentz Schmide, Dorfmeister von Bumber, die Taidigung des Sebolt Pfintzing und Martin Löffelholtz in der Differenz zwischen ihnen und Steffan und Clas Muffel zu Ermreuth (Erm Reuth) [Ermreuth/Forchheim] als Grundherrn wegen der Käsegült aus der "Haide (Hayde)", nämlich die Bezahlung der Käse gegen die uneingeschränkte Nutzung der Wiesen in Pommer. G. am eretag den sibenundzweintzigisten [26.] Decembris im funfzehenhundertisten und ainunddreyssigisten jare.
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Sebastian Schedel, Bürger zu Nuremberg [Nürnberg], als Bevollmächtigter der Kastner des Almosenamts Nürnberg, Charitas [Pirkheimer], Äbtissin, und der Konvent des Klosters S. Clara in Nürnberg, Sigmund und Reichart Stieber zum Regensperg [Regensberg/Forchheim] bestätigen als Dorfherrn ("Aigenherrn") und Grundbesitzer in der Gemeinde "zum Bumber (Bomber)" [Pommer/Forchheim] in Übereinstimmung mit Hanns Cuntzmann und Lorentz Schmide, Dorfmeister von Bumber, die Taidigung des Sebolt Pfintzing und Martin Löffelholtz in der Differenz zwischen ihnen und Steffan und Clas Muffel zu Ermreuth (Erm Reuth) [Ermreuth/Forchheim] als Grundherrn wegen der Käsegült aus der "Haide (Hayde)", nämlich die Bezahlung der Käse gegen die uneingeschränkte Nutzung der Wiesen in Pommer. G. am eretag den sibenundzweintzigisten [26.] Decembris im funfzehenhundertisten und ainunddreyssigisten jare.
Gutsarchiv der Freiherren von Künßberg zu Kaibitz (G 70) 528
ex GNM vK U 15 - Z.R. 51 - Nr. 3805
Registratursignatur/AZ: U
Gutsarchiv der Freiherren von Künßberg zu Kaibitz (G 70) Gutsarchiv der Freiherren von Künßberg zu Kaibitz
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1531 XII 26
Gutsarchiv der Freiherren von Künßberg zu Kaibitz (G 70)
Urkunden
ger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.2025, 15:34 MESZ
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