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Schlittenfahrten, Wirtschaften, Einzüge und andere Divertissements an auswärtigen Höfen
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Enthält u. a.: Schlittenfahrt des Kurprinzen Friedrich August von Sachsen in Wien, 8. Februar 1718, in Kupfer (Bl. 1).- Wirtschaft von 4 Banden, Europa, Asien, Afrika und Amerika, in Bayreuth, 25. Februar 1721 (Bl. 3).- Aufzug mit Kupfer (Bl. 4, 8).- Einzug des Kaisers Karls VI. in Prag, 30. Juni 1720 (Bl. 10).- Ballett zu Ross bei Anwesenheit des Erzherzogs Ferdinand Carl von Österreich in Florenz, ohne Datum (Bl. 13).- Inhalt des Balletts (Bl. 14).- Aufzug, Battaglia und Ballett in Kupfern (Bl. 15-17).- Karussell in Kleve, 6. Mai 1652 (Bl. 19).- Beschreibung (Bl. 20).- Kartell Atani Tingil Bilulgiam König von Zangebar (Bl. 24).- Tugendberg in einer Invention bei der Krönung des Königs Christian IV. von Dänemark (Bl. 26).- Feuerwerk im Schlossgarten in Halle, 12. April 1616 (Bl. 27).- Kartell zum Feuerwerk Herkules (Bl. 28).- Feuerwerk, Riefede genannt (Bl. 30).- Diarium bei der Einsegnung Catharinas von Sachsen in Halle, 9. - 20. November 1655 (Bl. 39).- Trauungsprozess beim Beilager in Halle von Fürst Carl Wilhelm von Anhalt-Zerbst und Herzog August Friedrich von Holstein, Bischof von Eurin, mit den Prinzessinnen Sophia und Christiana (Bl. 41).- Prozess zur Trauung (Bl. 43).- Diarium und Tafelsitz, 18. - 24. Juni 1655 (Bl. 42).- Zugordnung im Hinausziehen (Bl. 62).- Krönungsfest des moskowitischen Gesandten von Bestuchef in Warschau, 29. Januar 1730 (Bl. 66).- Judenhochzeit (Bl. 72).- Zeichnung, vermutlich zu einem Friedensfest (Bl. 74).- Karussell der Königin von Ungarn in Wien, 2. Januar 1743, in Kupfer (Bl. 81).- Einzug des Kronprinzen von Dänemark mit seiner Ehefrau in Kopenhagen (Bl. 82).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.