Konditorei Heyderich, Stade (Bestand)
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NLA ST, Rep. 303/1
Nds. Landesarchiv, Abt. Stade (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.2 Firmen- und Kammerarchive
1859-1932
Bestandsgeschichte: VORWORT
Der Begründer der früheren Colonial- und Materialwarenhandlung ist laut den Geschäftsunterlagen der Kaufmann, Bürgervorsteher und spätere Senator (1868-1906) Heinrich Wilhelm Heyderich gewesen, der seit 1859 sein Hauptgeschäft in der Großen Schmiedestr. 1 in Stade betrieb. Er war verheiratet mit Wilhelmine von Borstel (1829-1909) und bekam von ihr vier Söhne (Wilhelm, Adolf, Theodor, Richard) und eine Tochter (Mathilde, später verehelichte Mohrmann). Der älteste Sohn Wilhelm verstarb 1885 frühzeitig. Der zweitgeborene Kaufmann Adolf Heyderich (1861-1927), übernahm das Haupt- und Nebengeschäft von seinem Vater zum 1. März 1899. Im Handelsregister wurde er zum 30. Januar 1900 eingetragen. Sein Sohn Theodor (1863-1921) wurde Pastor in Grünendeich, sein jüngster Sohn Richard (1869-1943) wurde wie sein Vater Kaufmann, Bürgervorsteher und Senator (1914-1924). Um 1899 scheint eine Filiale in der Harsefelder Str. 24 hinzugekommen zu sein, die in den Jahren 1912/13 um- bzw. neugebaut wurde.
Die Geschäftsbücher sind im April 2008 vom U. verzeichnet worden. Die enthaltenen Fotografien wurden aus konservatorischen Gründen mit entsprechenden Verweisen in den Bestand Rep. 1006 Nr. 1198 und 1199 gelegt.
Stade, im April 2008
Dr. Thomas Bardelle
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Der Begründer der früheren Colonial- und Materialwarenhandlung ist laut den Geschäftsunterlagen der Kaufmann, Bürgervorsteher und spätere Senator (1868-1906) Heinrich Wilhelm Heyderich gewesen, der seit 1859 sein Hauptgeschäft in der Großen Schmiedestr. 1 in Stade betrieb. Er war verheiratet mit Wilhelmine von Borstel (1829-1909) und bekam von ihr vier Söhne (Wilhelm, Adolf, Theodor, Richard) und eine Tochter (Mathilde, später verehelichte Mohrmann). Der älteste Sohn Wilhelm verstarb 1885 frühzeitig. Der zweitgeborene Kaufmann Adolf Heyderich (1861-1927), übernahm das Haupt- und Nebengeschäft von seinem Vater zum 1. März 1899. Im Handelsregister wurde er zum 30. Januar 1900 eingetragen. Sein Sohn Theodor (1863-1921) wurde Pastor in Grünendeich, sein jüngster Sohn Richard (1869-1943) wurde wie sein Vater Kaufmann, Bürgervorsteher und Senator (1914-1924). Um 1899 scheint eine Filiale in der Harsefelder Str. 24 hinzugekommen zu sein, die in den Jahren 1912/13 um- bzw. neugebaut wurde.
Die Geschäftsbücher sind im April 2008 vom U. verzeichnet worden. Die enthaltenen Fotografien wurden aus konservatorischen Gründen mit entsprechenden Verweisen in den Bestand Rep. 1006 Nr. 1198 und 1199 gelegt.
Stade, im April 2008
Dr. Thomas Bardelle
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ