Vor Heinrich gen. Cavolt (Cauolt) und Johannes Thome, Bürgermeister, den Schöffen und der Gesamtheit der Bürger in Werl (Werle) verkauft ihr Mitbürger Gerhard Gudegert mit Zustimmung seiner Söhne Wenemar, Dietrich, Gerhard und Godefrid, seiner zweiten Frau Cristina und deren Kinder Volquin und Walburgis aus ihrem dem Friedhof und dem Haus des Schreiber (Scriptoris) benachbarten Haus und Hausplatz an Propst und Konvent des Klosters in Oelinghausen (Volinchusen) aus dem Prämonstratenserorden und in der Kölner Diözese für 14 1/2 Mark Pfennige eine Rente von einer Mark in Soest (Susati) gültiger Pfennige. Die Rente ist jährlich zu Michaelis zu entrichten. Das Haus ist bereits mit einer zu Ostern fälligen Rente von zwei Schillingen belastet, die der + Bürger zu Werl gen. Wekere an Oelinghausen verkauft hatte. Ankündigung des Siegels der Stadt Werl. Zeugen: Heinrich gen. Prosekese, Hermann Tecge, Gerhard Zimmermann (Carpentarius), Arnold Cnopeke, Hermann gen. Bars, Rutger gen. Passe, Johannes gen. Scolere und sein Sohn Dietrich, Konrad gen. Notleke. Gegeben und geschehen 1322 Mai 14 (in crastino beati Servacii epicopi).

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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