Lagerbuch Leonberg 1668; Außentitel: "Leonberg Ernewerung Über der hochlöblichen Universität Tüwingen Einkhomen der Pfleg daselbsten 1668"; Rückentitel: "Leonberg 1668"; Innentitel: "Leonberg. Ernewerung. beschen In Anno 1668"
Vollständigen Titel anzeigen
UAT 22/23a
Mh 679 V
UAT 22/ Syndikatur, Lagerbücher
Syndikatur, Lagerbücher >> Leonberg (1541-1812)
(1541-1601) 1668 (-1717)
Enthält: Bandbeschreibung: Pappdband mit Pergamentüberzug; Lederriemenverschluss; 69 Bl.
Publikation: 1670 Nov. 23.
Nachträge: bis 1717.
Renovator(en): Simon Hettler, Renovator, zusammen mit Sebold(t) (Sebald) Keppler, Pfleger zu Leonberg.
Inserierte Urkunde(n):
U 1: 1601 Juni 22. Verzicht der Stadt Leonberg auf das Recht, das auf dem Widumhof der Universität gehaltene Faselvieh jederzeit kostenlos in Anspruch nehmen zu können. Nach Auflösung des Widumhofs Übernahme der Faselviehhaltung durch die Stadt gegen eine Wiese aus dem Besitz des Widumhofs, Bl. 63' und 64'-66'.
Inserierte Reskripte:
R 1: 1563 Nov. 22, Stuttgart. Herzog Christoph verleiht der Universität den Novalzehnten der Orte, in denen die Universität den Zehnten zu verlangen und Pfarreien zu verleihen hat, Bl. 18. (Vgl. UAT U 131.)
R 2: 1601 Jan. 9, Stuttgart. Herzog Friedrich widerruft diese Verleihung des Novalzehnten und bestimmt, daß der Zehnt aus allen nach dem Ausstellungsdatum der Urkunde erschlossenen Neubrüchen in die fürstliche Kellerei fließt, Bl. 19'.
R 3: 1541 Mai 31, Leonberg. Herzog Ulrichs bestätigt die Einkünfte des Spitals zu Leonberg (Kleiner Zehnt), Bl. 36'.
R 4: 1564 Juli 31, Stuttgart. Herzog Christoph befiehlt dem geistlichen Verwalter zu Leonberg zum Ausgleich für einen Zins der Universität, den er aufgehoben hat, aus seiner Pfründe an die Universität eine bestimmte Summe zu leisten (Truchsessenpfründe siehe UAT 22/14 R 2), Bl. 39.
Orte:
Leonberg: Leonberg
Renningen: Renningen (LKr. Leonberg)
Publikation: 1670 Nov. 23.
Nachträge: bis 1717.
Renovator(en): Simon Hettler, Renovator, zusammen mit Sebold(t) (Sebald) Keppler, Pfleger zu Leonberg.
Inserierte Urkunde(n):
U 1: 1601 Juni 22. Verzicht der Stadt Leonberg auf das Recht, das auf dem Widumhof der Universität gehaltene Faselvieh jederzeit kostenlos in Anspruch nehmen zu können. Nach Auflösung des Widumhofs Übernahme der Faselviehhaltung durch die Stadt gegen eine Wiese aus dem Besitz des Widumhofs, Bl. 63' und 64'-66'.
Inserierte Reskripte:
R 1: 1563 Nov. 22, Stuttgart. Herzog Christoph verleiht der Universität den Novalzehnten der Orte, in denen die Universität den Zehnten zu verlangen und Pfarreien zu verleihen hat, Bl. 18. (Vgl. UAT U 131.)
R 2: 1601 Jan. 9, Stuttgart. Herzog Friedrich widerruft diese Verleihung des Novalzehnten und bestimmt, daß der Zehnt aus allen nach dem Ausstellungsdatum der Urkunde erschlossenen Neubrüchen in die fürstliche Kellerei fließt, Bl. 19'.
R 3: 1541 Mai 31, Leonberg. Herzog Ulrichs bestätigt die Einkünfte des Spitals zu Leonberg (Kleiner Zehnt), Bl. 36'.
R 4: 1564 Juli 31, Stuttgart. Herzog Christoph befiehlt dem geistlichen Verwalter zu Leonberg zum Ausgleich für einen Zins der Universität, den er aufgehoben hat, aus seiner Pfründe an die Universität eine bestimmte Summe zu leisten (Truchsessenpfründe siehe UAT 22/14 R 2), Bl. 39.
Orte:
Leonberg: Leonberg
Renningen: Renningen (LKr. Leonberg)
Archivale
Bem. 1: Renovation 1668 Aug. 6 und in den folgenden Tagen. Bem. 2: Eigenhändige Unterschriften der 15 Publikationszeugen, Bl. 3'. Bem. 3: Hinweise auf andere Lagerbuch: Das alte Lagerbuch, Bl. 21, 30', 35', 45, 63, 64, 65', 68'.; Alte Lagerbücher, Bl. 36'.; Konzept des alten Lagerbuch, Bl. 64.; Erneuerung der Pfarre Leonberg, Bl. 22'.; Erneuerung (wohl von 1716 dat. 1714).; Rechnungsbuch allgemein, Bl. 63'; von 1678-1679, Bl. 58; von 1670-1671, Bl. 60.; Leonberger Kaufbuch, Bl. 63'. Bem. 4: Hinweis auf einen neuangelegten Friedhof, Bl. 31. Bem. 5: Andere Berechtigte: Die Mesnerei zu Leonberg, Bl. 15-17.; Der Pfarrer zu Leonberg, Bl. 21-21', 22'-34.; Eltingen, Bl. 25.; Die Leute, die das Faselvieh erhalten müssen, Bl. 34'-36.; Das Spital zu Leonberg, Bl. 37'.; Das Spital zu Stuttgart, Bl. 68.; Das Kloster Bebenhausen, Bl. 68'. Bem. 6: Zahlreiche Kurzinserte von Zinsbriefen, Bl. 56', 62.
Hettler, Simon (17. Jh.)
Frommann, Johann Andreas (1626-1690)
Moser, Johann Wilhelm d.Ä. (1600-1682)
Bemler, Michel (geb. um 1630)
Besserer, Conrad (geb. um 1630)
Bientz, Georg (geb. um 1630)
Buntz, Georg (geb. um 1630)
Dirr, Joseph (geb. um 1630)
Haug, Martin (geb. um 1630)
Heschelin, Hans (geb. um 1630)
Maisch, Lorenz (geb. um 1630)
Newdekhe, Wenzel (geb. um 1630)
Reichardt, Michel (geb. um 1630)
Schmid, Samuel (geb. um 1630)
Vimpelin, Bernhard (geb. um 1630)
Wolfangel, Georg (geb. um 1630)
Keppler, Sebald (1621-1687)
Heller, Hans (geb. um 1628)
Müller, Hans (geb. um 1628)
Wendel, Caspar (geb. um 1628)
Bayer, Martin (geb. um 1629)
Scheerlin, Jacob (geb. um 1628)
Wolfangel, Thomas (geb. um 1628)
Mauch, Melchior d.A. (geb. um 1520)
Mauch, Melchior d.J. (geb. um 1541)
Gummel, Hans (geb. um 1541)
Gummel, Simon d.Ä. (geb. um 1541)
Gummel, Simon d.J. (geb. um 1541)
Kling, Michael (gen. 1531)
Schertlin, Ludwig (geb. um 1515)
König, Hans (geb. um 1515)
Kern, Michel (geb. um 1515)
Genßlin, Georg (genannt 1555)
Schäfer, Michael (geb. um 1515)
Göttler, Johann Zacharias (geb. um 1620)
Christoph von Württemberg, Herzog (1515-1568)
Friedrich I. von Württemberg, Herzog (1557-1608)
Ulrich von Württemberg, Herzog (1487-1550)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Be Organe der Wirtschaftsverwaltung (Tektonik)
- Be 2 Syndikus (Tektonik)
- Syndikus (1477-1811) (Tektonik)
- Syndikatur, Lagerbücher (Bestand)
- Leonberg (1541-1812) (Gliederung)