Gesandtschaften an den Kaiser, zu Reichsdeputations- und dergl. Konventen. Frankfurt. Nürnberg. Übernahme der Kosten durch die Landschaft. Reichtagsberichte. (Komitial-Rechnung)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, L 6 Bü 1954
A.23.4.1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, L 6 Materienregistratur
Materienregistratur >> 23. Kaiser, Reich und schwäbischer Kreis >> 23.4. Reichstag
1647-1701
Enthält: Besonders: landschaftl. Bezahlung des fürstl. Agenten Pistorius in Wien 1647/1650. Kosten der Friedensexekutionstraktate; landschaftl. Bezahlung der Frankfurter Postgelder 1650/1657; Besuch des Reichstags von 1652 durch den Herzog persönlich; Reichsdeputationstag zu Frankfurt 1654/1661; Ersatz der Forderung des württembergischen Gesandten in Regensburg Georg Wilhelm Bidembach von Treuenfels an den Kaiser, durch die Landschaft abgelehnt 1664. Verhandlungen wegen der 9. Kurstimme, Bezahlung der Kosten des deshalb und wegen anderer Reichsgravamina zu Nürnberg veranstalteten Konvents und an den Kaiser abgeschickter Gesandtschaft, von der Landschaft abgelehnt 1693/1701. Mit Aktenauszügen von 1651-1771.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ