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Georg Widmann • Johann Herolt
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 1 Allgemeine Sammlung von ungedruckten Schriften zur Landesgeschichte
Allgemeine Sammlung von ungedruckten Schriften zur Landesgeschichte >> Die Handschriften
Beschreibung:
316 Bl (283a) • 31,5 x 22 • Schwäbisch-Hall • (1615-1617)
18, 111, 136, 305 fehlen, 313-316 eingelegt • 17v eingeklebter Zettel • 93 Ansichten von Orten, meist um Schwäbisch-Hall, Federzeichnungen, aquarelliert, vgl. SCHEFOLD 1 (1956) 22f. • Über 385 Wappenzeichnungen, aquarelliert, einzelne Federskizzen • Halblederband mit übergroßen Kanten, um 1900.
Wasserzeichendatierung durch G. PICCARD: 1615-1617 • 206r Nachtrag 1789 • 2r Stempel General-Landes-Archiv Karlsruhe, dort Nr. 552 • 1878 an Württemberg extradiert, vgl. HStA E 61 Bü 252, 22, 5.
J. F. MONE, Quellensammlung der badischen Landesgeschichte 3 (1863) 547.
Enthält: 2r-224v, 265r-302r {GEORG WIDMANN - JOHANN HEROLT}: HÄLLISCHE CHRONICA. Kompilation, vorwiegend nach Widmanns Chronik (Druck ohne Benützung dieser Hs CH. KOLB, Württ. Geschichtsquellen 6, 1904) unter Einarbeitung u. a. von Partien von Herolts Chronik (Druck CH. KOLB, Württ. Geschichtsquellen 1, 1894), s. 13v, 15r, 56v, 168v. Randverweise (H. mit Seitenzahl) beziehen sich auf die Ausgabe von Herolts Chronik durch O. F. H. SCHÖNHUTH, 1855.
231r-261r BAUERNKRIEG 1525. (231v) Liste der Stättmeister Halls 1525 nach H. HOFFMANN, Bauernkrieg, vgl. Württ. Geschichtsquellen 6, 276; durch Johann Andreas Sülzer (1591-1662, vgl. G. WUNDER, Württ. Franken 46 (1962) 145 Nr. 247) 12. Mai 1648. (232r-261r) Herolts Bauernkriegsbeschreibung, vgl. Württ. Geschichtsquellen 1, 191 bis 245.
262r 2 Kurzgedichte, durchstrichen.
312r Investiturprotokoll für Johannem Doleatoris plebanum in Großaltdorf durch Bischof Georg Antworter, Würzburg 8. Mai 1497, Nachtrag zu 74v, vgl. Württ. Geschichtsquellen 6, 73.
313r-314r {GEORG WIDMANN}: Wallfahrt zu Niklashausen, vgl. Württ. Geschichtsquellen 6, 216-220, Abschrift 18./19. Jh.
315rv Pfarrer zu Hall: (315r) zu St. Johann, 1571-1792, (315v) in Unterlimburg, 1613 bis 1786, vgl. SIGEL 4, 1, 83-86, LBS Cod. hist. Fol. 779, 909-923.
316r Ernteabrechnung auf dem Lindenhof (wohl Gem. Untermünkheim) 1695.
316v JOHANN KONRAD RAUCHBAR, Notar Wimpfen (vgl. HERMELINK 2, 17329, 17610): Schreiben, undatiert.
316 Bl (283a) ; 31,5 x 22
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.