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Brederodische Erbansprüche, insbesondere der Florentina von Solms
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Auswärtiger Besitz des Hauses Lippe >> 7. Vianen >> 7.3. Vianen vor der Übernahme durch Lippe
(1666), 1683-1698
Enthaeltvermerke: enthält v.a.: Georg Wilhelm zu Sayn-Wittgenstein über Ansprüche aus dem Erbe der Helena von Putlitz (1682); diesbezügliche Anweisung der Florentina zu Solms; Kopien des Testaments der Helena von Putlitz, geb. Brederode (1666); Verschreibung der Hedwig von Brederode für Arnoud Niehe (1683); Vollmachten der Florentina zu Solms für ihre Hofmeisterin Hendrina, verw. Hofman, zur Entgegennahme von Zahlungen (1690/96), desgl. für Elisa Gordon (1694/97); Memorandum über Brederodisches Erbe; Zahlungsanweisung Simon Henrichs und Amalies zur Lippe für Florentina zu Solms; Empfangsquittungen und Schriftwechsel über Zahlungen für Florentina zu Solms; Auszüge aus Florentinas Testament bezüglich der Vianischen Güter, die an Amalie zur Lippe und Freda Maria zu Dohna fallen sollen (1698); Rechnung des Abraham Pezijn für Florentina von Solms, posthum beglichen durch E. Gordon; quittierte Zahlungsanweisung Amalies zur Lippe an E. Gordon zugunsten des Hofjuden Samuel Goltsmit
Auswärtiger Besitz
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.