Beauftragter der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien (Bestand)
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BArch B 403
call number: B 403
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Bundesrepublik Deutschland mit westalliierten Besatzungszonen (1945 ff) >> Bundesrepublik Deutschland (1949 ff) >> Bildung, Wissenschaft, Forschung
1998-
Geschichte des Bestandsbildners: Die Dienststelle des Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien (BKM) wurde als oberste Bundesbehörde mit Erlass des Bundeskanzlers vom 27. Okt. 1998 eingerichtet. Der Beauftragte trägt die Amtsbezeichnung Kulturstaatsminister. Als Staatsminister ist er direkt der Bundeskanzlerin zugeordnet.
Beauftragte der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien:
· 1998-2001 Dr. Michael Naumann (SPD)
· 2001-2002 Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin (SPD)
· 2002-2005 Dr. Christina Weiss (parteilos)
· 2005- 2013 Bernd Neumann (CDU)
· 2013- Monika Grütters (CDU)
Die Aufgaben umfassen im Bereich der Kulturpolitik die Kunst- und Kulturförderung, die Förderung von Künstlern, die kulturelle Bildung, die Kulturwirtschaft sowie Schutz und Erhaltung von Kulturgütern, wozu auch die Rückführung von Kulturgut zählt. Der Organisationserlass vom 27. Okt. 1998 hatte besonders die Hauptstadtkulturförderung herausgestrichen. Bei der Wahrnehmung der Aufgaben im Bereich der Kulturpolitik ist die Kulturhoheit der Länder zu beachten. Im Bereich der Medienpolitik sind der Medien- und Kommunikationsbericht der Bundesregierung, die Filmförderung, die Förderung der Deutschen Welle und die Deutsche Digitale Bibliothek besonders zu erwähnen. Im März 2009 wurde zum ersten Mal der Deutsche Computerspielpreis von Kulturstaatsminister verliehen. In den Bereich Aufarbeitung und Gedenken fallen die Förderung der Gedenkstätten, die Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Ausstellungs- und Dokumentationsstätte Flucht und Vertreibung sowie die deutsche Kultur und Geschichte im östlichen Europa.
Im BKM angesiedelt ist die Geschäftsstelle des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz.
In den Geschäftsbereich fallen das Bundesarchiv, das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, die Beauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR, die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Deutsche Nationalbibliothek.
Zitierweise: BArch B 403/...
Beauftragte der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien:
· 1998-2001 Dr. Michael Naumann (SPD)
· 2001-2002 Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin (SPD)
· 2002-2005 Dr. Christina Weiss (parteilos)
· 2005- 2013 Bernd Neumann (CDU)
· 2013- Monika Grütters (CDU)
Die Aufgaben umfassen im Bereich der Kulturpolitik die Kunst- und Kulturförderung, die Förderung von Künstlern, die kulturelle Bildung, die Kulturwirtschaft sowie Schutz und Erhaltung von Kulturgütern, wozu auch die Rückführung von Kulturgut zählt. Der Organisationserlass vom 27. Okt. 1998 hatte besonders die Hauptstadtkulturförderung herausgestrichen. Bei der Wahrnehmung der Aufgaben im Bereich der Kulturpolitik ist die Kulturhoheit der Länder zu beachten. Im Bereich der Medienpolitik sind der Medien- und Kommunikationsbericht der Bundesregierung, die Filmförderung, die Förderung der Deutschen Welle und die Deutsche Digitale Bibliothek besonders zu erwähnen. Im März 2009 wurde zum ersten Mal der Deutsche Computerspielpreis von Kulturstaatsminister verliehen. In den Bereich Aufarbeitung und Gedenken fallen die Förderung der Gedenkstätten, die Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Ausstellungs- und Dokumentationsstätte Flucht und Vertreibung sowie die deutsche Kultur und Geschichte im östlichen Europa.
Im BKM angesiedelt ist die Geschäftsstelle des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz.
In den Geschäftsbereich fallen das Bundesarchiv, das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, die Beauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR, die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Deutsche Nationalbibliothek.
Zitierweise: BArch B 403/...
Beauftragter der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien (BKM), 1998-
47335 Aufbewahrungseinheiten; 952,2 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ