Verkauf des dritten Teils der Zehnten in der Neustadt Rotenburg und zu Schwarzenhasel an Kloster Heydau durch die von Boyneburg
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Urk. 28, 224
Urk. 28, A II 1353 April 1 und 1353 April 23
Urk. 28 Kloster Heydau - [ehemals: A II]
Kloster Heydau - [ehemals: A II] >> 1345-1354
1353 April 1 und 1353 April 23
Abschrift, Papier
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Anno 1353 an dem Tage Senti Georgi des heiligen Herren - Anno 1353 feria secunda proxima post dominicam quasimodogeniti
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Zwei Abschriften auf einem Blatt: 1) Die Brüder Hermann und Heimbrad von Boyneburg bekunden, dass sie Ludwig Berneke, Propst zu Heydau, der Äbtissin Kunegunde und dem ganzen Konvent daselbst ihren dritten Teil des Zehnten der Neustadt Rotenburg und zu Schwarzenhasel, mit allen Zugehörungen für 98 Mark Silber verkauft hätten. 2) Landgraf Heinrich von Hessen, von dem genannte Güter zu Lehen gehen, bestätigt den Verkauf und übereignet die Zehnten dem Kloster.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Zwei Abschriften auf einem Blatt: 1) Die Brüder Hermann und Heimbrad von Boyneburg bekunden, dass sie Ludwig Berneke, Propst zu Heydau, der Äbtissin Kunegunde und dem ganzen Konvent daselbst ihren dritten Teil des Zehnten der Neustadt Rotenburg und zu Schwarzenhasel, mit allen Zugehörungen für 98 Mark Silber verkauft hätten. 2) Landgraf Heinrich von Hessen, von dem genannte Güter zu Lehen gehen, bestätigt den Verkauf und übereignet die Zehnten dem Kloster.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ