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Vikarie St. Matthaei
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Domkapitel Minden - Akten >> 4. Vikarien, Kommenden, Fundationen
(1535), 1758-1802
Enthaeltvermerke: Enthält: 1. Vergabe der Vikarie an Friedrich Corfey, Sohn des osnabrückischen Amtsrentmeisters Rudolf Florens Corfey zu Melle, Schuldverpflichtung des Reichshofrats Freiherrn Printz zu Treuenfeld gegenüber dem Domdechanten von Ledebur 1758 8. Baubesichtigung des Curienhofes am Pulverturm 1759 Verkauf eines Gartens vor dem Marientor in der Driddenstraße durch Hinrick Bobbert an Borchard Sobben gen. Dreyer 1535 15. Domdechant von Ledebur und Erben ./. Advocatus fisci wegen des alternativen Besetzungsrechts der Vikarie, Vergabe an Alexander Veltmann durch den König 1759-1760 34. Reparatur der verfallenen Curie 1761 44. Vergabe der Vikarie nach dem Tode des Veltmann an Friedrich Heinrich Joseph Gronefeld zu Osnabrück 1784 69. Verzicht des Friedrich Gronefeld zugunsten seines Bruders Bernhard 1800 123. Kabinettsordre zum strittigen Besetzungsrecht 1802 119. Vergabe der Vikarie durch den König an den Feldprediger Hanff vom Schladenschen Infanterieregiment zu Minden 1802 120. Verzicht des Hanff zugunsten des Friedrich Wilhelm Westendorf zu Oedingberge 1802
Sachakte
Digitalisat vorhanden: Original für die Nutzung gesperrt. Digitalisat vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.