Bibliothek
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Tektonik
Kreisarchiv Viersen (Archivtektonik)
Tektonikbeschreibung: Die Bibliothek des Kreisarchivs besteht aus drei Teilbibliotheken mit je eigenen Systematiken und inhaltlichen Überschneidungen sowie zwei kleineren Bibliotheksbeständen. Die größte Teilbibliothek ist die durch das Kreisarchiv selbst aufgebaute. Zu ihr hinzu kam 1985 die Bibliothek des Stadtarchivs Kempen, nachdem es organisatorisch in das Kreisarchiv eingegliedert und aus dem Kempener Kuhtor in die 1984 als Archivstandort eingerichtete Burg Kempen umgezogen war. Mit der organisatorischen Eingliederung des Stadtarchivs Viersen kam Anfang 2017 diese Bibliothek ebenfalls zur Bibliothek des Kreisarchivs hinzu. Das gleiche Werk kann daher mit verschiedenen Signaturen vorkommen. Die Teilbibliotheken werden aktuell in eine neue gemeinsame Systematik überführt, die im Bestand "Bibliothek Kreisarchiv" abgebildet wird. Außerdem gehören zur Bibliothek des Kreisarchivs die 1956 als Depositum übernommene Adelsbibliothek der Familie von Büllingen und der Ende 2017 durch den Kreis Viersen angekaufte Rest der Bibliothek aus Schloss Krickenbeck. Sammlungsschwerpunkte: Geschichte des Kreises Viersen, seiner Städte und Gemeinden; rheinische und allgemeine deutsche Geschichte, archivische Fachliteratur, historische Hilfswissenschaften, Lexika und sonstige Nachschlagewerke
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ