Gemeinschaftliche Angelegenheiten der Lehrer und Beamten der Universität
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K 719
D 1a Hft. 6
Sortierung: 00120
1.1. Kurator
Kurator >> 04. Personalverwaltung >> 04.02. Hochschullehrer und Beamte >> 04.02.01. Gemeinschaftliche Angelegenheiten
1938-1946
Enthält v.a.: Namensliste: Personalakten von Professoren verschiedener Fakultäten mit Angaben zum Namen, Dienstbezeichnung, Aktenanzahl, Beginn, Ende, Bemerkungen.. - Übergabe von Personalakten an Archive. - Sonderdruck aus "Deutsche Sparkassenzeitung", Nr. 135 vom 14. Nov. 1941 (Umschlag). - Kinderbeihilfe. - Preußisches Besoldungsblatt (1939). - Einbehaltung von Beträgen. - Anschriftenänderung in der Kartei der Hochschullehrer. - NSDAP-Mitglieder unter Beamten und Lehrern der Universität vor dem 1. Jan. 1933, Abgänge: Friedrich Jahr, Rudolf Pfaffenberg, Werner Wratzke, Ulrich Abel, Joachim Giehler, Werner Passarge, Siegfried Schleuss, Willi Gundel, Hermann Sommer, Hans-Christoph Messow,Viktor Weidner; Zugänge: Heinrich Schole, Günther Lutz, Hans-Christoph Messow, Erich Hein, Viktor Weidner, Gerhard Urban, Heinz Krüger, Günter Falk, Karl Ernst Stumpf, Walter Funk, Hans-Joachim Banse, Karl Danniger, Hans Nevinny-Stickel, Wolf, Horst Schorr, Felizitas Jung. - Namenslisten: erhaltene Auszahlungs-Anordnungen. - Dienstreisen und Reisen zu Forschungs-, Studien-, Vortrags- und ähnlichen Zwecken in das Protektorat Böhmen und Mähren. - Winterhilfswerk. - Nachweisung über Staatsbedienstete vor dem 1. Aug. 1941. - Gewährung von Vorschüssen zur Beschaffung von Winterkartoffeln. - Auszahlung von Einbehaltungsbeträgen. - Schriftwechsel betr. "Eisernes Sparen". - Überweisung von Mitteln für personelle und Sachausgaben. - Entfernung der letzten ehemaligen NSDAP-Mitglieder aus öffentlichen Ämtern. - Lohnsteuer ab 1. Jan. 1946.
Band: Bd 3
Band: Bd 3
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ