Prokurator Johannes Tiergarth an Hochmeister betreffend Übersendung von Bullen auf spezielles Geheiß des Papstes (betr. Wahrung des Friedens mit Polen, Zahlungen an Polen), Bestechlichkeit in Rom, halbe Dompfründe zu Dorpat, Heinrich v. Beke u. die Dechanei zu Reval, Brief des Bischofs von Ösel, Herr Johann Schutte, Geldmangel. Livl. Urkundenbuch V Nr. MMCDXCVIII. Rom 1420 Abend s. Marthae. Anlage: 1420 Aug. 7 (Arnsburg). Bischof Caspar von Ösel an den Papst: Bitte um Abberufung oder event. auf dem Bischofssitz im Ermlande. Annaten. Livl. Urkundenbuch V Nr. MMCDXCI.
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Prokurator Johannes Tiergarth an Hochmeister betreffend Übersendung von Bullen auf spezielles Geheiß des Papstes (betr. Wahrung des Friedens mit Polen, Zahlungen an Polen), Bestechlichkeit in Rom, halbe Dompfründe zu Dorpat, Heinrich v. Beke u. die Dechanei zu Reval, Brief des Bischofs von Ösel, Herr Johann Schutte, Geldmangel. Livl. Urkundenbuch V Nr. MMCDXCVIII. Rom 1420 Abend s. Marthae. Anlage: 1420 Aug. 7 (Arnsburg). Bischof Caspar von Ösel an den Papst: Bitte um Abberufung oder event. auf dem Bischofssitz im Ermlande. Annaten. Livl. Urkundenbuch V Nr. MMCDXCI.
XX. HA, OBA, Nr. 3264
XLIX LS 44
XX. HA, OBA Ordensbriefarchiv
Ordensbriefarchiv >> 01 Briefschaften >> 01.20 Generalprokuratoren des Deutschen Ordens
1420 Oktober 16 oder 19 (?)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:32 MESZ
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