Hans Jerg Engel, gemeinherrschaftlicher Schultheiß, verkauft mit Zustimmung der Herrschaft Hornstein seinem Sohn Joseph Leopold Engel und dessen künftiger Hausfrau Maria Elisabetha Metzger, Witwe des verstorbenen Wonebald Widmer, sein Erblehenhaus und den daran gelegenen zugehörigen Garten (Anlieger: Joseph Hiebler; gemeine Dorfstraße; gemeine Straße; das eigene Haus; Heiligenlehengarten) mit allem Zubehör und Bräugeschirr, Faß, Nagel und Band sowie mit aufgezählten Tischen für zusammen 800 Gulden und dazu das hornsteinische Erblehengut (1) mit Äckern und Wiesen im Wert von 300 Gulden, wie das Urbar ausweist. Von der Kaufsumme werden 400 Gulden als Heiratsgut abgesetzt. 1740 sollen 300 Gulden und dann jährlich 100 Gulden abbezahlt werden (1) Vgl. darüber die unter gleichem Datum ausgestellte Urkunde Beilage: Regestenhafte Aufzeichnung des Ausstellers über vorstehenden Verkauf. Unberücksichtigt bei der Kaufsumme bleibt das Heiratsgut, 1738 November 11, Bingen, Ausfertigung, Papier, 2 Blatt, Unterschrift des Ausstellers
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Hans Jerg Engel, gemeinherrschaftlicher Schultheiß, verkauft mit Zustimmung der Herrschaft Hornstein seinem Sohn Joseph Leopold Engel und dessen künftiger Hausfrau Maria Elisabetha Metzger, Witwe des verstorbenen Wonebald Widmer, sein Erblehenhaus und den daran gelegenen zugehörigen Garten (Anlieger: Joseph Hiebler; gemeine Dorfstraße; gemeine Straße; das eigene Haus; Heiligenlehengarten) mit allem Zubehör und Bräugeschirr, Faß, Nagel und Band sowie mit aufgezählten Tischen für zusammen 800 Gulden und dazu das hornsteinische Erblehengut (1) mit Äckern und Wiesen im Wert von 300 Gulden, wie das Urbar ausweist. Von der Kaufsumme werden 400 Gulden als Heiratsgut abgesetzt. 1740 sollen 300 Gulden und dann jährlich 100 Gulden abbezahlt werden (1) Vgl. darüber die unter gleichem Datum ausgestellte Urkunde Beilage: Regestenhafte Aufzeichnung des Ausstellers über vorstehenden Verkauf. Unberücksichtigt bei der Kaufsumme bleibt das Heiratsgut, 1738 November 11, Bingen, Ausfertigung, Papier, 2 Blatt, Unterschrift des Ausstellers
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 80 T 2 Nr. 298
Repert. XVI, Bb Nr. 151, Kasten B, Fach 36
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 80 T 2 Grafschaft Sigmaringen: Urkunden
Grafschaft Sigmaringen: Urkunden >> 1. Urkunden
1737 November 7
Urkunden
Ausstellungsort: Bingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 Blatt||Nachtrag über Heiratsabrede und Überlassung
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 Blatt||Nachtrag über Heiratsabrede und Überlassung
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Aussteller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:47 MESZ
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