Siegelsammlung des Historischen Vereins Osnabrück (Bestand)
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NLA OS, Slg 6
Nds. Landesarchiv, Abt. Osnabrück (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Sammelbestände >> 3.4 Stempel, Siegel und Münzen
Enthält: Die Sammlung enthält Prägungen aus dem Osnabrücker Raum, vor allem jedoch aus dem Königreich Hannover, aus Preußen, dem Fürstentum Lippe u. a. Gebieten.
Geschichte des Bestandsbildners: Der Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück (Historischer Verein) ist 1847 u.a. von Carl Bertram Stüve ins Leben gerufen worden. Seine Sammlungen, zu denen außer den hier genannten Urkunden und Handschriften auch Karten, Siegel, Münzen und Personendarstellungen gehören, stammen im Wesentlichen aus dem 19. Jahrhundert. Den Grundstock bilden private Sammlungen oder Sammlungsteile von C. B. Stüve und Fr. Lodtmann/Osnabrück, C. H. Nieberding/Lohne, H. Dühne/Grönloh u. a., die durch Schenkung oder in einigen Fällen auch durch Kauf in den Besitz des Vereins gelangt sind. Ihr Inhalt ist daher stark von den Interessenrichtungen dieser Sammler bestimmt und überschreitet mehrfach das engere Arbeitsgebiet des Vereins. Die Sammlungen des Vereins befinden sich seit 1869 im Staatsarchiv, das auch die Bücherei, die Geschäftsstelle und die Registratur (ab 1847) beherbergt.
Bestandsgeschichte: Die Sammlung ist offenbar von einem Privatmann angelegt worden und durch Schenkung an den Historischen Verein gelangt. Naheres ließ sich nicht mehr feststellen.
Die Siegel (Lack) sind auf sechs Papptafeln (10,5 x 22,5 cm) untergebracht, in die durch Pappringe erhöhte Näpfe verschiedener Größe eingelassen sind, und zwar 5 bis 18 pro Tafel, insgesamt 65. Einige Näpfe sind mehrfach belegt. Ziffern, die sich unter den Näpfen befinden, lassen vermuten, dass die Sammlung ursprünglich verzeichnet gewesen ist.
Das Verzeichnis ist nicht mehr vorhanden. Die nachstehende Neuverzeichnung beschränkt sich auf das Notwendigste, d.h. - soweit vorhanden - auf die Angaben der Umschriften bzw. - soweit Umschriften fehlen - auf eine knappe Beschreibung. Eine nähere Bestimmung der unbeschrifteten Siegel wurde, da sich durchweg um Prägungen außerhalb des Osnabrücker Raumes handelt, nicht versucht. In Anbetracht der großen Zahl nicht identifizierter Siegel ist auch eine Gliederung unterblieben. Die Siegel sind in der Reihenfolge aufgeführt, wie sie - ihrer Größe nach - auf den Tafeln untergebracht sind. Doch sind sie durch ein Namen- und ein Sachregister erschlossen. (Dieses ist nicht in das Generalregister übertragen).
Osnabrück, März 1967
Findmittel: Findbuch Slg 6: Siegelsammlung des Historischen Vereins Osnabrück
Bearbeiter: Verz.: Dr. Penners 1967, mit Namen- und Sachindex
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Geschichte des Bestandsbildners: Der Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück (Historischer Verein) ist 1847 u.a. von Carl Bertram Stüve ins Leben gerufen worden. Seine Sammlungen, zu denen außer den hier genannten Urkunden und Handschriften auch Karten, Siegel, Münzen und Personendarstellungen gehören, stammen im Wesentlichen aus dem 19. Jahrhundert. Den Grundstock bilden private Sammlungen oder Sammlungsteile von C. B. Stüve und Fr. Lodtmann/Osnabrück, C. H. Nieberding/Lohne, H. Dühne/Grönloh u. a., die durch Schenkung oder in einigen Fällen auch durch Kauf in den Besitz des Vereins gelangt sind. Ihr Inhalt ist daher stark von den Interessenrichtungen dieser Sammler bestimmt und überschreitet mehrfach das engere Arbeitsgebiet des Vereins. Die Sammlungen des Vereins befinden sich seit 1869 im Staatsarchiv, das auch die Bücherei, die Geschäftsstelle und die Registratur (ab 1847) beherbergt.
Bestandsgeschichte: Die Sammlung ist offenbar von einem Privatmann angelegt worden und durch Schenkung an den Historischen Verein gelangt. Naheres ließ sich nicht mehr feststellen.
Die Siegel (Lack) sind auf sechs Papptafeln (10,5 x 22,5 cm) untergebracht, in die durch Pappringe erhöhte Näpfe verschiedener Größe eingelassen sind, und zwar 5 bis 18 pro Tafel, insgesamt 65. Einige Näpfe sind mehrfach belegt. Ziffern, die sich unter den Näpfen befinden, lassen vermuten, dass die Sammlung ursprünglich verzeichnet gewesen ist.
Das Verzeichnis ist nicht mehr vorhanden. Die nachstehende Neuverzeichnung beschränkt sich auf das Notwendigste, d.h. - soweit vorhanden - auf die Angaben der Umschriften bzw. - soweit Umschriften fehlen - auf eine knappe Beschreibung. Eine nähere Bestimmung der unbeschrifteten Siegel wurde, da sich durchweg um Prägungen außerhalb des Osnabrücker Raumes handelt, nicht versucht. In Anbetracht der großen Zahl nicht identifizierter Siegel ist auch eine Gliederung unterblieben. Die Siegel sind in der Reihenfolge aufgeführt, wie sie - ihrer Größe nach - auf den Tafeln untergebracht sind. Doch sind sie durch ein Namen- und ein Sachregister erschlossen. (Dieses ist nicht in das Generalregister übertragen).
Osnabrück, März 1967
Findmittel: Findbuch Slg 6: Siegelsammlung des Historischen Vereins Osnabrück
Bearbeiter: Verz.: Dr. Penners 1967, mit Namen- und Sachindex
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Literatur: Hermann Veltmann, Verzeichnis der Bibliothek und handschriftlichen Sammlungen des Vereins für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück. Osnabrück 1879, Nachträge I-III Osn. 1881-85; Ludwig Schirmeyer, 100 Jahre "Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück", in: Osnabrücker Mitteilungen 62, 1947.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 10:42 MESZ