Kirchenrechnung und Anordnungen an die Kirchgemeinden Rackith, Bietegast und Lammsdorf wegen der ermittelten Fehlbeträge
Vollständigen Titel anzeigen
H 188, Nr. 129 (Benutzungsort: Wernigerode)
345, 16, 139
H 188 (Benutzungsort: Wernigerode) Gutsarchiv Rackith
Gutsarchiv Rackith >> 01. Patrimonialherrschaft >> 01.02. Funktionen der Lokalgewalt >> 01.02.03. Kirchen- und Schulpatronat >> 01.02.03.01. Kirche Rackith
1780 - 1781
Enthält: Anordnung des Konsistoriums in Wittenberg an die Gemeinde, eine Hälfte der festgestellten Fehlsumme in der Kasse zur Erhaltung und Reparatur der geistlichen Gebäude zu bezahlen.- Untersuchungsbericht des Universitätskollegiums an das Konsistorium (Abschrift).- Verfügung an den vormaligen Kirchenvorsteher Johann Gottfried Clauß wegen der beim Bernd-Claußischen Konkurs nicht liquidierten Kirchenkapitalien.- Mitteilung und Zusendung der Verordnungen an den Kirchenvorsteher Johann Adam Rehan wegen der Anweisung zur Einziehung der Kirchenbeiträge.- Mitteilung an Johann Gottfried Clauß und dessen Appellationsgesuch.- Gebührenberechnungen.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:22 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
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- Gutsarchiv Rackith (Bestand)
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- 01.02. Funktionen der Lokalgewalt (Gliederung)
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- 01.02.03.01. Kirche Rackith (Gliederung)