Wilhelm Dauner ("Thauner") von Bernstadt ("Bernstatt") [Alb-Donau-Kreis] bekennt, dass ihm der Ulmer Ratsherr Daniel Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm] ein Feldlehen in Bernstadt für neun Jahre verliehen hat. Dazu gehören 7 Jauchert Äcker. Für die Verleihung hat er ihm 6 Gulden als Handlohn bezahlt. Er verpflichtet sich, das Lehen in gutem Kulturzustand zu halten und davon jährlich 5 Imi Fesen und 5 Imi Hafer Ulmer Maß nach Ulm zu liefern. Außerdem wird er dem Verwalter der Familie Besserer im Schloss Bernstadt seine Äcker und Krautgärten bebauen und jährlich fünf Fuhren für die Herrschaft verrichten. Bei Bedarf soll er weitere Fuhrdienste leisten, wofür er aber den üblichen Lohn erhält.
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Wilhelm Dauner ("Thauner") von Bernstadt ("Bernstatt") [Alb-Donau-Kreis] bekennt, dass ihm der Ulmer Ratsherr Daniel Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm] ein Feldlehen in Bernstadt für neun Jahre verliehen hat. Dazu gehören 7 Jauchert Äcker. Für die Verleihung hat er ihm 6 Gulden als Handlohn bezahlt. Er verpflichtet sich, das Lehen in gutem Kulturzustand zu halten und davon jährlich 5 Imi Fesen und 5 Imi Hafer Ulmer Maß nach Ulm zu liefern. Außerdem wird er dem Verwalter der Familie Besserer im Schloss Bernstadt seine Äcker und Krautgärten bebauen und jährlich fünf Fuhren für die Herrschaft verrichten. Bei Bedarf soll er weitere Fuhrdienste leisten, wofür er aber den üblichen Lohn erhält.
E Schad Urkunden, 323
aus Lade 34, Nummer 6; E Schad Urkunden 1, Nr. 184
E Schad Urkunden Patrizierarchiv Schad Urkunden
Patrizierarchiv Schad Urkunden >> 07. Grund- und Lehenbesitz >> 07.02. Bernstadt
1621 Februar 3.
Archivale
Siegler: Leo Roth von Holzschwang [Stadt Neu-Ulm] (1) und Johann Krafft (2), beide Altbürgermeister, geheime Räte und Herrschaftspfleger in Ulm, auf Bitte des Beständners
Kanzleivermerke: No. 6 (18. Jh.)
Sprache: Deutsch
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Zwei an Pergamentstreifen anhängende Siegel: S 1 in Holzkapsel, rotes Wachs und unbeschädigt, S 2 verloren
Rückvermerke: Inhaltsangabe (17. Jh.)
Datum: Der geben ist den dritten monatstag februarii 1621
Kanzleivermerke: No. 6 (18. Jh.)
Sprache: Deutsch
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Zwei an Pergamentstreifen anhängende Siegel: S 1 in Holzkapsel, rotes Wachs und unbeschädigt, S 2 verloren
Rückvermerke: Inhaltsangabe (17. Jh.)
Datum: Der geben ist den dritten monatstag februarii 1621
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International