Altenbeker (Alten Beiker) Eisen-Hütten und Bergwerk betreffend
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Loculus XIII, Paket A Nr. 1-23
B 414 Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg
Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg >> 6. Regalia Minora >> 6.2. Das Recht des Metall-Erzes und anderer Mineralien
1656-1780
Enthaeltvermerke: enth.: 1) Vogt Albert Memering berichtet nichts gewisses von dem vorrätigen Zehnt-Erz zur Altenbeke (alten Beiker) Eisen-Hütten, 2. April 1656; 2) Landrentmeister Aeneas Steinhausen meldet, daß Ihro Hochfürstlicher Gnaden gesinnet, das Zehent Eisen-Erz ins künftig gießen oder schmelzen zu lassen, wie öfters wegen der Kohlen mit dem Rentschreiber geredet, welchen in einem beigelegten Memoriali der Kohlung auf der Klus (Kluß), insbesonderlich zur Schmelzung des Eisen-Ertrags zu erinnern, nachsetzet, 15. März 1659; 3) Concept [eines] Schreibens, so der Rentmeister Wilhelm Heising an Herrn Drosten von Schilder wegen Überlassung des Hütten-Werks für Ihro Hochfürstlichen Gnaden alleinigen Gebläs abgehen lassen, 16. Juni 1660; 4) Der Landrentmeister Aeneas Steinhausen vermeldet dem Rentmeister Wilhelm Heising, daß das alternative Blasen mit dem Herrn von Schilder geschehen könnte, wo fern ihro Hochfürstlichen Gnaden keinen Schaden dabei hätten, weshalb bei Werk-Vorständigen sich zu erkundigen [sei], 26. Juni 1660; 5) Rechnungs-Ausgaben zum Gebau (Gebau) des Amts Dringenberg von Ostern Anni 1659 bis auf Ostern Anni 1661 gehalten und berechnet vom Rentmeister Wilhelm Heising; NB: in dieser Rechnung befindet sich Ausgabe auf das Gebläs und Schmelzung des Zehnten Ertrages zu Altenbeken (Alten Beiken). Auch in Specie, daß vom Schwaneyer Stein, über die im Vorrat als dargelegene 5 Fuder Zehntsteine noch gebrochene 27 Fuder und dafür von jedem Fuder 10 Schilling und 6 Pfennige bezahlt seien; 6) Specificatio geleisteter Bukischen Dienste behufs des Hüttenwerks zu Altenbeke (Altenbeiken), 1660; 7) Dem Hammerschmied zu Altenbeke (Altenbeiken) sollen größere Kohlen-Züge fahren werden, weil [er] die kleineren zur Verschmiedung des Brock-Eisens nicht gebrauchen kann, 11. Nov. 1660; 8) Vogt Memering zur Driburg (Drieburg) berichtet, wieviel Eisen-Erz gebrochen, und wie das Hüttenwerk getrieben sei, 4. Sept. 1673; 9) derselbe meldet, daß 44 Fuder Erz zum Zehnten geschoben und daß weiter kein Erz gegraben [werde], wie vorhin schon berichtet [sei], 26. Febr. 1674; 10) Rescriptum Celsissimi Principis Hermanni Werneri wegen des Zehnten Kübel Erzes und deshalb zu beeidigenden Berg-Meisters, 9. Okt. 1684; 11) Vogt Christian Mehring zur Driburg (Drieburg) meldet, daß an dem Eisen-Erz in diesem Jahr nicht gearbeitet und die Schmelz-Hütte matt gelegen [habe], 3. März 1687; 12) An Ihro Hochfürstlichen Gnaden zu Paderborn und Münster untertänigstes Memoriale und Bitte an Seiten Herren von Donop zu Wöbbel wegen Remission 2 Jährigen Eisen-Zehnten und Holz-Assignation cum inscripto gratioso Decreto, nach welchem ersteres verstattet und letzteres gegen Barzahlung zugesagt [wird], 18. Juni 1715; 13) Mandatu Camerae an den Rentmeister zum Dringenberg, die Concession der Frei-Jahre vom Herrn von Donop abzufordern, 14. Juni 1717; 14) Schreiben Herren von Donop an den Rentmeister Brandt wegen Anmahnung des Zehnt-Erzes, 22. Juli anni currentis; 15) Mandatum Camerae gegen Herren von Donop wegen rückständigen Eisen-Zehnten nach abgelassenen Monitorio und nicht erfolgter Zahlung mit Distraction zu verfahren, 22. März 1728; 16) Mandatum inquirendi contra Herrn Reich-Hof-Rat von Donop, welcher am Altenbeker Berge Steine gebrochen haben soll, 22. Sept. 1732; 17) Altenbeker Eisen-Factor Moser suchet Assignation auf Holz, 3. März 1738; 18) Bericht wegen untersuchten Eisen-Zehnten zu Altenbeke (Altenbeiken), 1733 bis 1738; 19) Mandatum Commissorium Camerae an den Oberförster Möller mit dem Rentmeister Hof-Rat Brandt Communicato Consilio den Eisen-Zehnten auszunehmen, 4. Sept. 1739; 20) Schreiben des Oberförsters Möller an Herren Rentmeister Brandt, worin er sich den Tag zu vornehmender Commission zu determinieren ausbittet, 5. Sept. 1739; 21) Schreiben Herrn Hof-Kammer-Rats Schürman, worin das Altenbeker Commissions-Protocoll, die dasige Eisen-Hütte oder geschehene Vermeß und Verlocksteinigung des Eisenberges betreffend, abgesondert wird, 24. Jan. 1765; 22) Rescriptum Camerae die in dem Dringenbergischen Arichv vorfindliche, das Altenbeker Eisenberg-Werk betreffende Nachrichten etc. aufzusuchen und einzusenden, 30. Sept. 1778; 23) Abermaliges Rescriptum so dieserthalben von Hochfürstlichen Hof-Kammer abgegangen, 12. April 1780
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
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09.01.2026, 11:15 MEZ
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