Schenkung. Vor Goedert Ruyssch, Schultheiss, und Hermann Ryngs, Schöffen zu Königswinter (Konynxwinteren), schenkt Meister Thiel Oytwichs, ihr Mitschöffe, dem Abte Wilhelm und dem Konvente zu Heisterbach eine Martini fällige, erbliche Jahresrente von 6 Mark Köln. Diese Erbrente, zahlbar von einem zu Königswinter zwischen Hennes Overlender und Jakob Deges liegenden Hause, das jetzt Meys Peters und Frau Katharina besitzen und bewohnen, hat Thiel von den Eheleuten Johann Peters und Frau Elssgen Huyssgis für 306 Kaufmannsgulden erworben; die Rente ist ablösbar mit dieser Summe. Dazu vermacht Thiel Oytwichs der Abtei 2 Viertel Wein, zahlbar von einem Erbe im Rutgerfelde zwischen Johan Schultis und Kirstgen Scholle, das sich jetzt im Besitze Johan Oytwichs', des Neffen Thiels, befindet; desgleichen 3 Viertel Wein, zahlbar von drei Buschparzellen an dem Kynnygs zwischen Abtei Heisterbach und Hermann Nyngs. Siegeln sollen die Schöffen von Königswinter.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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